Das Nervensystem von Kindern verstehen: Warum dein Kind nicht „schwierig“ ist

Shownotes

Das Nervensystem von Kindern verstehen: Warum dein Kind nicht „schwierig“ ist

Warum reagieren manche Kinder mit Wutausbrüchen, Rückzug oder großer Unruhe? Warum scheint dein Kind gerade nach Kindergarten oder Schule wegen Kleinigkeiten zu explodieren? Und was hat das alles mit dem Nervensystem zu tun?

In dieser Folge erfährst du, warum herausforderndes Verhalten häufig kein Ausdruck von Trotz oder fehlender Erziehung ist, sondern ein Zeichen dafür sein kann, dass das Nervensystem deines Kindes gerade überlastet ist.

Ich erkläre dir, wie Kinder Stress verarbeiten, weshalb sie ihre Gefühle oft gerade bei ihren engsten Bezugspersonen zeigen und warum der Satz „Verhalten ist Kommunikation“ so viel verändern kann.

Außerdem erfährst du, wie du dein Kind mit einer bindungsorientierten Haltung begleiten kannst, ohne dabei auf klare Grenzen zu verzichten.

In dieser Folge erfährst du:

🌿 Was das Nervensystem von Kindern beeinflusst

🌿 Warum Kinder mit Kampf, Flucht, Erstarren oder Anpassung reagieren

🌿 Weshalb viele Kinder nach Kindergarten oder Schule zu Hause ihre Gefühle entladen

🌿 Warum Co-Regulation die Grundlage für Selbstregulation ist

🌿 Weshalb Strafen ein überlastetes Nervensystem häufig zusätzlich belasten

🌿 Woran du erkennst, dass dein Kind gerade überfordert ist

🌿 Welche Rolle Schlaf, Reizüberflutung und Stress im Familienalltag spielen

🌿 Fünf alltagstaugliche Impulse, die deinem Kind helfen können, wieder in die Regulation zu finden

Mein Herzensimpuls: Dein Kind macht dir das Leben nicht schwer. Dein Kind hat es gerade schwer.

Wenn wir beginnen, Verhalten als Ausdruck eines überlasteten Nervensystems zu verstehen, entsteht Raum für mehr Verbindung, Verständnis und liebevolle Führung.

Genau daraus wachsen langfristig Selbstregulation, Resilienz und ein entspannterer Familienalltag.

Du möchtest Familien professionell begleiten?

In der Herzensschein Akademie findest du praxisnahe Ausbildungen für alle, die Familien bindungsorientiert und ganzheitlich unterstützen möchten:

✨ Familien- & Elterncoach Ausbildung: Mehr Infos hier

✨ Human Design Kids Coach Ausbildung: Mehr Infos hier

✨ Babyschlafcoach Ausbildung: Mehr Infos hier

Alle Informationen zu den aktuellen Ausbildungsstarts findest du auf meiner Website www.a-life-of-happiness.de

Hat dir die Folge gefallen?

Dann freue ich mich sehr über deine ⭐⭐⭐⭐⭐ Bewertung, wenn du den Herzensschein Podcast abonnierst und die Folge mit anderen Eltern oder pädagogischen Fachkräften teilst. So können noch mehr Familien verstehen, was wirklich hinter dem Verhalten ihrer Kinder steckt.

Von Herzen,

Deine Stefanie

Transkript anzeigen

00:00:03: Hallo und herzlich willkommen bei Herzenschein.

00:00:06: Deine Podcast für ein leichtes Familienleben mit Baby und Kind!

00:00:12: Wir begleiten dich hier auf deiner Reise zu entspannten Babyschlaf, liebevolle Erziehung ohne Schimpfen unter Entdeckungen wie Human Design dein Kind in seiner Einzigartigkeit unterstützt.

00:00:24: Schön dass du hier bist – lass uns loslegen!

00:00:41: Familien- und Elterncoach, Babyschlafcoach.

00:00:44: Human Design Kids Coach Ausbilderinnen und Autorin des Bestellers Happy Baby einschlafen durchschlafen glücklich sein.

00:00:53: Heute sprechen wir über ein Thema das viele Eltern betrifft und gleichzeitig unglaublich viel verändern kann.

00:00:59: Das Nervensystem von Kindern verstehen.

00:01:02: Gleich kennst du diese Situationen Dein Kind rastet wegen einer Kleinigkeit völlig aus Es kommt aus der Schule oder dem Kindergarten nach Hause und plötzlich bricht alles aus ihm heraus.

00:01:14: Er schreit, weint, schlägt, tritt oder wirft Dinge.

00:01:18: Es kann sich abends nicht beruhigen obwohl es eigentlich müde ist.

00:01:22: Oder dein Kind zieht sich zurück, reagiert kaum noch, wirkt still, ängstig oder wie eingefroren.

00:01:29: Als Eltern fragen uns dann häufig Warum reagiert mein Kind so extrem?

00:01:34: Warum hört das nicht auf mich?

00:01:36: Warum kann es sich nicht einfach beruhigen?

00:01:39: Mache ich etwas falsch?

00:01:41: In dieser Folge möchte ich dir zeigen, dass hinter vielen sogenannten schwierigen Verhaltensweisen kein böser Wille steckt.

00:01:48: Oft steckt dahinter ein Nervensystem das gerade überlastet ist.

00:01:52: Wenn wir das verstehen verändert sich unser Blick auf das Kind und damit verändert sich auch die Art wie wir reagieren.

00:02:00: Was bedeutet nervensystem überhaupt?

00:02:03: Unser Nervensystem ist vereinfacht gesagt die innere Steuerzentrale unseres Körpers.

00:02:08: Es verarbeitet Informationen, bewertete Situationen und entscheidet innerhalb kürzester Zeit, wenn nicht sicher oder droht Gefahr.

00:02:18: Diese Bewertung läuft größtenteils unbewusst ab.

00:02:21: Das Nervenystem nimmt dabei nicht nur offensichtliche Gefahren wahr – auch Reize, Zeitdruck, Hunger, Müdigkeit, Streit Lärm, ungewohnte Situationen oder soziale Unsicherheit können vom Körper als Belastung bewertet werden.

00:02:38: Bei Kindern ist das Nervensystem nämlich noch nicht vollständig ausgereift.

00:02:43: Sie können Gefühle und körperliche Reaktionen deshalb noch nichts zu regulieren wie Erwachsene.

00:02:49: Ein Kind weiß in vielen Situationen nicht.

00:02:51: Ich bin gerade überreizt ich brauche eine Pause.

00:02:55: Ich habe zu viele Anforderungen erlebt.

00:02:57: ein Körper steht unter Stress.

00:03:00: Stattdessen zeigt sich die Überforderung im Verhalten.

00:03:03: Das Kind wird laut, wütend, unruhig, anhänglich, impulsiv oder zieht sich zurück.

00:03:10: Das Verhalten ist da nicht das eigentliche Problem – es ist ein sichtbares Signal für etwas, dass im Inneren des Kindes passiert.

00:03:19: Eine der wichtigsten Sätze in der bindungsorientierten Familienbekleidung lautet.

00:03:24: Verhalten isst Kommunikation.

00:03:26: Kinder können ihren inneren Zustand nicht immer in Worte fassen Und fünfjähriges Kind sagt meistens nicht, Mama mein Nervensystem ist durch den Lärm im Kindergarten und die vielen sozialen Anforderungen überlastet.

00:03:40: Braucht man jetzt Co-Regulation und möglichst wenig weitere Reize.

00:03:45: Stattdessen sagt es vielleicht – du bist doof!

00:03:48: Es schmeißt die Schuhe in den Flur.

00:03:50: Es beginnt wegen des falschen Bechers zu weinen oder stößt sein Geschwisterkind weg.

00:03:56: Das bedeutet nicht dass wir jedes Verhalten erlauben müssen.

00:04:00: Wir dürfen weiterhin klare Grenzen setzen, aber wir können hinter das Verhalten schauen und uns fragen.

00:04:06: Was versucht mein Kind gerade auszudrücken?

00:04:09: Braucht es Sicherheit?

00:04:10: Ist es hungrig?

00:04:12: Ist ist müde?

00:04:13: War der Tag zu voll?

00:04:15: Hat es sich lange angepasst?

00:04:17: Ist etwas passiert dass es noch nicht verarbeiten konnte?

00:04:20: Fühlt es sich machtlos oder fehlen ihm gerade die Fähigkeiten mit einem starken Gefühl umzugehen?

00:04:27: Dieser Perspektivwechsel macht einen großen Unterschied.

00:04:30: Statt zu denken, mein Kind macht mir das Leben schwer.

00:04:34: Können wir erkennen?

00:04:35: Mein Kind hat es gerade

00:04:36: schwer.".

00:04:38: Die verschiedenen Stressreaktionen des Nervensystems.

00:04:42: Wenn das Nervensystem Gefahr oder Überfordung wahrnimmt reagiert es automatisch.

00:04:47: Dabei gibt es unterschiedliche Schutzreaktionen.

00:04:51: Bei der Kampfreakton wird das Kind laut- oder körperlich Erschrei, diskutiert, schlägt Tritt, beißt, schubst oder wirft Gegenstände.

00:04:59: Auch ein starkes Nein Provokationen oder heftige Wutausbrüche können Ausdruck dieser Reaktion sein.

00:05:06: Das Kind versucht unbewusst sich gegen eine Belastung zu

00:05:09: wehren.".

00:05:11: Bei der Fluchtreaktion möchte das Kind aus der Situation heraus, es rennt weg, versteckt sich, verweigert etwas und er möchte plötzlich nach Hause.

00:05:20: Manche Kinder wechseln ständig das Thema oder lenken sich ab weil das ursprüngliche Gefühl so unangenehm ist.

00:05:26: Andere Kinder werden sehr still.

00:05:28: Sie wirken plötzlich abwesen, starr oder kaum ansprechbar.

00:05:32: Manchmal können sie in belastenden Situationen nicht antworten, obwohl sie die Frage verstanden

00:05:36: haben.".

00:05:37: Das wird von Erwachsenen häufig als ignorieren interpretiert.

00:05:41: Dabei kann es sein, dass das Kind gerade keinen Zugriff auf Sprache und bewusstes Handeln hat.

00:05:47: Manche Kinder versuchen Sicherheit herzustellen, indem sie sich stark anpassen.

00:05:52: Sie funktionieren, sagen selten nein, möchten alles richtig machen und achten stark auf die Gefühle anderer Menschen.

00:05:58: Diese Kinder wirken nach außen häufig unkompliziert.

00:06:02: Trotzdem kann die Nervensystem dauerhaft angespannt sein.

00:06:05: Manchmal zeigt sich diese angestauerte Belastung erst zu Hause.

00:06:10: Warum Kinder gerade Zuhause explodieren?

00:06:13: Viele Eltern erzählen, im Kindergarten ist mein Kind total angepasst – aber Zuhauses raste es aus!

00:06:20: Oder Die Lehrerin sagt Mein Kind sei ruhig und höflich, kaum ist es.

00:06:24: bei mir gibt es nur noch Streit.

00:06:27: Das kann Eltern sehr verunsichern.

00:06:29: Manche denken sogar, dann liegt das wohl an mir.

00:06:32: Doch häufig ist genau das Gegenteil der Fall.

00:06:35: Zuhause fühlt sich das Kind sicher genug um loszulassen.

00:06:38: Es hat sich möglicherweise über Stunden konzentriert, Regeln eingehalten, Reiz verarbeitet und soziale Situation gemeistert.

00:06:46: Es hats seine Bedürfnisse zurückgestellt und versucht zu funktionieren.

00:06:50: Sobald es bei seiner vertrauten Bezugsperson ankommt, fällt diese Anspannung ab... Und dann entdeht sie das Nervensystem!

00:06:58: Das Kind sucht sich dafür nicht bewusst die Mutter oder den Vater aus.

00:07:02: Es entscheidet nicht, jetzt benehme ich mich extra schlecht.

00:07:05: Der Körper registriert lediglich?

00:07:08: Hier bin ich sicher!

00:07:09: Jetzt kann ich

00:07:10: loslassen.".

00:07:11: Das erklärt auch, warum viele Kinder nach Kindergarten- oder Schule besonders empfindlich sind.

00:07:16: Sie brauchen dann oft nichts zu fragen – Hausaufgaben, Termine und neue Anforderungen.

00:07:26: Nähe, Rückzug oder einfach eine Phase in der Sie nichts leisten müssen.

00:07:32: Korregulation Kinder beruhigen sich nicht allein.

00:07:36: Deine Kinder können sich nur nicht vollständig selbst regulieren – sie lernen Selbstregulation erst durch wiederholte Korregulation.

00:07:43: Korregulation bedeutet das eine Erwachsene bezugsperson dem Kind hilft, wieder in einen sicheren und ausgeglichenen Zustand zu kommen.

00:07:51: Das geschieht nicht nur durch Worte!

00:07:54: Es geschieht vor allem über unsere Eigenhaltung, unsere Stimme, unsere Körpersprache und unsere innere Ruhe.

00:08:01: Ein Kind orientiert sich am Nervensystem seiner Bezugspersonen.

00:08:06: Wenn wir sehr laut, hektisch oder bedrohlich reagieren kann das Nervensystem des Kindes noch stärker in Alarm geraten.

00:08:13: Wenn wir dagegen möglichst ruhig und klar bleiben vermitteln wir – du bist nicht allein!

00:08:18: Ich sehe dass es gerade schwer ist.

00:08:20: ich passe auf uns auf.

00:08:21: dein Gefühl darf da sein.

00:08:23: Ich lasse aber nicht zu, dass du dich oder andere verletzt.

00:08:27: Co-Regulation bedeutet nicht das wir jedes Verhalten akzeptieren!

00:08:30: Wir können gleichzeitig empathisch und klar sein – zum Beispiel?

00:08:34: Wie?

00:08:35: Du bist gerade richtig wütend….

00:08:37: ich lasse nichts zu, daß du mich schlägst.

00:08:40: Ich halte deine Hände nicht fest um dich zu bestrafen sondern um uns zu schützen.

00:08:44: Du wolltest noch weiterspielen ….

00:08:46: Das Ende war grade sehr schwer….

00:08:48: Ich bleibe bei dir….

00:08:50: wir sprechen später darüber.

00:08:52: Einem hochaktivierten Zustand bringen lange Erklärungen meist wenig.

00:08:57: Das Kind braucht zunächst Sicherheit und Regulation, erst danach kann es zuhören, reflektieren und gemeinsam nach Lösungen suchen.

00:09:06: Warum strafen das Nervensystem häufig zusätzlich belasten?

00:09:10: Wenn ein Kind sich in einer Stresssituation befindet hat es nur eingeschränkten Zugriff auf vernünftiges Denken – der Körper befindet sich im Überlebensmodus.

00:09:19: Wenn wir das Kind in diesem Moment bestrafen, beschämen oder wegschicken kann sie seine innere Alarmreaktion verstärken.

00:09:25: Setze wie Jetzt hör endlich auf.

00:09:28: Du benimmst dich unmöglich wenn du so weiter machst.

00:09:31: geh ich Geh auf dein Zimmer und komm erst wieder wenn du dich beruhigt hast können beim kind zusätzliche Ängste Scham- oder Hilflussigkeit auslösen.

00:09:40: Manche Kinder werden dadurch äußerlich tatsächlich ruhiger.

00:09:43: doch ruhig bedeutet nicht automatisch reguliert.

00:09:46: Ein Kind kann still werden weil es sich sicher fühlt.

00:09:49: Es kann aber auch still werden, weil es aufgegeben hat.

00:09:52: Angst hat oder innerlich erstarrt.

00:09:55: Unser Ziel sollte deshalb nicht nur sein, dass ein Verhalten möglichst schnell aufhört.

00:10:00: Unso Ziel soll das sein, daß das Kind langfristig versteht, was passiert in mir?

00:10:05: Welche Signale sendet mein Körper?

00:10:07: Was hilft

00:10:07: mir?!

00:10:08: Wie kann ich ein Bedürfnis ausdrücken?

00:10:11: Wie kann Ich mit Frust umgehen ohne mich oder andere zu verletzen?

00:10:14: Diese Fähigkeiten entstehen durch Begleitung, Wiederholung und Beziehungen.

00:10:20: Woran erkennst du ein überlastetes Nervensystem?

00:10:23: Ein überlastes Nervenystem kann sich sehr unterschiedlich zeigen.

00:10:27: Mögliche Anzeichen sind häufige Wudausbrüche, starke Impulsivität, aggressives Verhalten, Rückzug, Ängstlichkeit Schwierigkeiten bei Übergängen große Reaktionen auf scheinbare Kleinigkeiten Starke Anhänglichkeit körperliche Unruhe Konzentrationsprobleme Einschlafprobleme häufiges nächtliches Aufwachen, Kopf- oder Bauchschmerzen ohne erkennbare körperliche Ursache, erhöhte Geräusche oder Berührungsempfindlichkeit, Perfektionismus, starke Anpassungen, Erschöpfung nach Schule und Kindergarten.

00:11:04: Ein einzelnes Anzeichen bedeutet natürlich noch nicht das grundsätzlich etwas nicht stimmt – es lohnt sich aber Muster zu beobachten!

00:11:11: Man dreht das Verhalten auf Nach langen Tagen bei Hunger, bei Schlafmangel, nach vielen sozialen Kontakten bei Zeitdruck, in neuen Situationen, bei Trennungen nach besonders reizintensiven Erlebnissen.

00:11:26: Diese Beobachtungen helfen uns nicht nur auf das Verhalten zu reagieren sondern vorbeugend für mehr Regulation zu sorgen.

00:11:34: Der Zusammenhang zwischen Schlaf- und Nervensystem Das Nervenystem und der Schlaf beeinflussen sich gegenseitig.

00:11:41: ein müdes Kind kann reize schlechter verarbeiten die Frustrationstoleranz sinkt Übergänge werden schwieriger, Gefühle werden schnell überwältigend.

00:11:52: Gleichzeitig können dauerhaft angespanntes Nervensystem das Einschlafen erschweren – das Kind ist müde aber nicht ruhig!

00:11:58: Es läuft noch einmal durch das Zimmer, möchte trinken, stellt viele Fragen oder wird kurz vor dem Schlafengehen besonders wild.

00:12:05: Das wird manchmal als absichtliche Sinauszögern interpretiert.

00:12:09: Doch häufig verursacht der Körper die Anspannung des Tages.

00:12:12: zu verarbeiten Gerade am Abend helfen deshalb nicht nur feste Schlafenszeiten.

00:12:18: Wichtig ist auch eine Phase der Nervensystemregulation.

00:12:22: Das kann bedeuten, das Licht zu reduzieren keine wilden Medieninhalte mehr zu schauen Körperkontakt anzubieten gemeinsam ruhig zu atmen Eine Geschichte zu lesen den Tag kurz zu besprechen Den Körper durch sanftes drücken, Massage oder kuscheln spürbar machen oder dem Kinderlauben noch einmal zu erzählen was es beschäftigt.

00:12:46: Dabei ist jedes Kind unterschiedlich.

00:12:48: Manche Kinder brauchen Nähe andere brauchen zunächst Bewegung wie der andere brauchen Ruhe und wenig Sprache.

00:12:55: Jedes Kind reguliert sich anders.

00:12:57: Es gibt nicht die eine Methode die für jedes Kind funktioniert.

00:13:01: Ein Kind beruhigt sich beim Kuscheln ein anderes Kind empfindet Berührungen in der Wut als zusätzliche Belastung.

00:13:07: Ein Kind möchte sprechen, ein anderes braucht erst einmal Abstand und Kind reguliert sich über Bewegung.

00:13:14: Ein anderes über Rückzug, Musik oder kreative Beschäftigung.

00:13:18: Hier kann auch der individuelle Blick auf die Persönlichkeit des Kindes hilfreich sein.

00:13:22: In meiner Human Design Kids Coach Ausbildung schauen wir beispielsweise darauf wie unterschiedliche Kinder Energie verarbeiten Entscheidungen treffen, Rückzug benötigen und auf äußeren Druck reagieren.

00:13:34: Zumindest seien es jetzt keine entwicklungspsychologische oder medizinische Einschätzung, denn nicht jedes Kind braucht die selbe Form von Regulation.

00:13:43: Es kann Eltern und Fachpersonen aber eine zusätzliche Perspektive geben um Kinder eben nicht ständig miteinander zu vergleichen.

00:13:52: Hier fünf konkrete Schritte für Eltern.

00:13:55: Was kannst du im Alltag tun wenn du merkst dass dein Kind überfordert ist?

00:14:00: Erstens Erst regulieren, dann reden.

00:14:02: Versuche nicht mitten im Wutausbruch eine lange pädagogische Erklärung zu geben.

00:14:07: Sorge zuerst für Sicherheit und sprich langsam Reduziere deine Borte und setze eine klare Grenze falls jemand verletzt wird.

00:14:15: Zweitens Gefühle benennen ohne sie zu bewerten.

00:14:19: Du kannst sagen das war gerade viel zuviel.

00:14:22: du bist richtig enttäuscht dein Körper ist grade ganz aufgeregt.

00:14:26: du wolltest es anders.

00:14:28: So lernt das Kind nach und nach, seinen inneren Zustand zu verstehen.

00:14:32: Drittens – den Alltag auf Belastungen prüfen.

00:14:36: Ist der Tag zu voll?

00:14:38: Gibt es genug Pausen?

00:14:40: Hat das Kind ausreichend gegessen und getrunken?

00:14:43: Schläft es genug?

00:14:44: Hat es nach Schule oder Kindergarten direkt neue Termine?

00:14:48: Manchmal braucht es nicht noch die eine zusätzliche Regulationstechnik.

00:14:52: Manchmal bräuchte schlichtweg eben weniger Belastung.

00:14:57: Viertens eigene Regulation ernst nehmen.

00:15:01: Kinder spüren unsere Anspannung, das bedeutet nicht dass Eltern immer ruhig und perfekt sein müssen.

00:15:06: Das wäre unrealistisch.

00:15:08: Aber wir dürfen lernen unsere eigenen Träger früher wahrzunehmen.

00:15:12: Vielleicht hilft der einen.

00:15:12: kurzer Schritt zurück.

00:15:14: Ein tiefer Adenzug ein Glas Wasser Der innere Satz Mein Kind macht das gerade nicht gegen mich.

00:15:21: Fünfens Nach dem Konflikt wieder verbinden Kein Elternteil reagiert immer ideal.

00:15:28: Entscheidend ist nicht Perfektion, entscheidend ist Reparatur.

00:15:31: Du kannst später sagen – vorhin war es für uns beide schwer!

00:15:35: Ich war sehr laut.

00:15:37: Das hat sich vielleicht eben nicht gut angefühlt und du warst erschreckt.

00:15:41: Das war nicht deine Verantwortung.

00:15:43: Wir überlegen gemeinsam was uns beim nächsten Mal helfen kann.

00:15:46: Kinder brauchen keine perfekten Eltern, denn sie brauchen Eltern und Erwachsene die Verantwortung übernehmen und Beziehung wieder herstellen.

00:15:55: Wann eine weitere Unterstützung sinnvoll ist?

00:15:58: Manchmal reichen kleine Veränderungen im Familienalltag bereits aus.

00:16:02: Manchmal braucht eine Familie mehr Unterstützung, das kann sinnvoll sein wenn ein Kind dauerhaft sehr belastet wirkt sich häufig selbst oder andere verletzt starke Ängste entwickelt kaum noch am Alltag teilnimmt oder sich sein Verhalten plötzlich deutlich verändert.

00:16:17: auch anhaltende Schlafprobleme Entwicklungs auffälligkeiten oder starke körperliche Beschwerden sollten fachlich abgeklärt werden.

00:16:24: Ein Familien- und Elterncoach kann Eltern bei Alltagsmustern, Kommunikationen, Regulationen und bindungsorientierter Begleitung unterstützen.

00:16:33: Medizinische, psychische oder entwicklungsbezogene Auffälligkeiten gehören jedoch in die Hände entsprechender qualifizierter Fachpersonen.

00:16:40: Professionelle Begleitungen bedeutet auch, die eigenen Grenzen zu kennen und Familien bei Bedarf weiterzuvermitteln – was Kinder wirklich brauchen!

00:16:50: Kinder brauchen nicht ständig neue Methoden.

00:16:52: Sie brauchen nicht in jeder Situation eine perfekte Reaktion und sie brauchen keine Eltern, die niemals genervt sind.

00:16:59: Kinder brauchen Beziehungen – sie brauchen Erwachsene, die bereit sind hinter ihr Verhalten zu schauen.

00:17:04: Erwachsener, die Grenzen setzen ohne zu beschämen.

00:17:07: Erwachssener, die Gefühle aushalten, ohne jedes Gefühl sofort beiseite legen zu wollen.

00:17:12: Und Erwachschende, die verstehen ein reguliertes Nervensystem entsteht nicht durch Druck.

00:17:17: Es entsteht durch Sicherheit, Verbindung, Wiederholung und liebevoller Führung.

00:17:23: Werde selbst zur professionellen Begleiterin für Familien!

00:17:27: Vielleicht merkst du beim Zuhören wie sehr dich dieses Thema berührt?

00:17:30: Vielleicht möchtest du nicht nur dein eigenes Kind besser verstehen sondern auch anderen Familien eben helfen und professionell begleiten.

00:17:37: Dann findest Du in der Herzenschein ja Akademie unterschiedliche Ausbildungsmöglichkeiten Wie zum Beispiel den Familie- und Elterncoach.

00:17:46: In der Ausbildung zum Familien- und Elterncoach lernst du, Eltern windungsorientiert und nervensystemfreudlich zu begleiten.

00:17:52: Du beschäftigst dich unter anderem mit kindlichen Verhalten, Wut und starken Gefühlen, Korregulation in Selbstregulation, Grenzen ohne Schimpfen und Strafen zu setzen, Älter triggert zu verstehen, Kommunikation, Konflikte im Familienalltag anzugehen eine Traumensensible Begleitung zu ermöglichen und professionell eben als Coach einzusteigen, um das du kennenlernst wie auch der Businessaufbau funktioniert.

00:18:20: Die Ausbildung ist ideal für dich wenn du Familien ganzheitlich bei Erziehungsfragen Konflikten und emotionalen Herausforderungen unterstützen möchtest.

00:18:28: In der Human Design Kids Coach Ausbildung lernst du Kinder in ihrer individuellen Persönlichkeit, Energie und Entscheidungsweise eben zu verstehen.

00:18:36: Du erfährst, warum manche Kinder mehr Rückzug brauchen, andere sehr viel Energie mitbringen um wieder andere besonders sensibel auf Druckerwartungen oder emotionale Spannung reagieren.

00:18:45: Diese Ausbildung ist besonders wertvoll wenn du Kinder stärken möchtest ohne sie in starre Normen zu pressen.

00:18:52: Auch beim Baby-Schlaf spielt das Nervensystem eine zentrale Rolle.

00:18:56: In der Babyschlafkutsch Ausbindung lernst du Familien ohne Schlaftrainung und ohne Schreinlassen zu begleiten, du beschäftigst dich mit der Schlafentwicklung, dem Schlafbedarf, der Einschlafbegleitung, der Regulationsfähigkeit, der Tagesstruktur, der Bindung und Sicherheit und eben auch diese Übergangsphase zum Businessaufbau für professionelle Elternbegleitungen.

00:19:20: Du lernst Schlafprobleme nicht isoliert zu betrachten, sondern das Baby, sein Nervensystem und das ganze Familiensystem einzubeziehen.

00:19:27: Alle Informationen zu den aktuellen Ausbildungsrunden findest du auf meiner Website unter www.lifeofhappiness.de oder auf meinem Instagram-Kanal familien.leben.leicht.gemacht.

00:19:40: Vielleicht ist es genau der richtige Zeitpunkt aus deinem Wissen und deinem Herzen eine berufliche Aufgabe zu machen.

00:19:47: Ich hoffe, diese Folge hat dir geholfen das Verhalten des Kindes mit anderen Augen zu sehen.

00:19:52: Vielleicht nimmst du heute diesen Einsatz mit?

00:19:55: Dein Kind ist nicht schwierig, dein Kind erlebt gerade etwas Schwieriges!

00:20:00: Ja wenn dir diese Folge gefallen hat abonniere den Herzenschein Podcast und zeile sie gerne mit einer Mama oder einem Papa oder vielleicht auch einer pädagogischen Fachkraft für die dieses Thema hilfreich sein kann.

00:20:11: Ich freue mich außerdem über deine Bewertung und eine Nachricht auf Instagram.

00:20:15: Bis zur nächsten Folge und alles Liebe.

00:20:22: Das war's für diese Folge von Herzenschein.

00:20:25: Danke, dass du dir die Zeit genommen hast!

00:20:27: Wenn dir diese Episode gefallen hat, abonniere unseren Podcast und lass uns eine Bewertung da – damit noch mehr Eltern von diesen Tipps profitieren können.

00:20:38: Besuche uns auch gerne auf Instagram unter atfamilien.leben.leicht.gemacht für weitere Inspirationen und Austausch.

00:20:51: Bis zur nächsten Folge, lasst dein Herz scheinen!

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.