Kindliches Verhalten verstehen - was wirklich hinter Wut, Widerstand & Rückzug steckt
Shownotes
Mein Kind hört nicht, rastet wegen Kleinigkeiten aus oder kooperiert plötzlich nicht mehr – warum?
In Folge 86 des Herzensschein® Podcasts erfährst du, wie du dein Kind und sein Verhalten besser verstehen kannst. Wir sprechen darüber, warum Hören, Verstehen und Kooperieren unterschiedliche Dinge sind, welche Rolle Entwicklung, Gefühle, Bedürfnisse und das Nervensystem spielen und warum Verhalten häufig nur die sichtbare Spitze des Eisbergs ist.
Außerdem bekommst du den Herzensschein® Verstehens-Kompass mit 8 Fragen, der dir dabei hilft, schwierige Situationen im Familienalltag aus einer neuen Perspektive zu betrachten – ohne dabei notwendige Grenzen aus den Augen zu verlieren.
Themen dieser Folge:
- Kind besser verstehen
- Verhalten von Kindern verstehen
- Kind hört nicht
- Kind kooperiert nicht
- Wut und starke Gefühle
- Nervensystem bei Kindern
- Bedürfnisse erkennen
- bindungsorientierte Erziehung
- Grenzen setzen
- Familienalltag
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Deine Stefanie
Transkript anzeigen
00:00:03: Hallo und herzlich willkommen bei Herzenschein.
00:00:06: Deine Podcast für ein leichtes Familienleben mit Baby- und Kind!
00:00:12: Wir begleiten dich hier auf deiner Reise zu entspannten Babyschlaf, liebevolle Erziehung ohne Schimpfen unter Entdeckungen wie Human Design dein Kind in seiner Einzigartigkeit unterstützt.
00:00:24: Schön dass du hier bist – lass uns loslegen!
00:00:40: Ich bin Stefanie Baum und heute möchte ich mit dir über eine Frage sprechen, die wahrscheinlich fast alle Eltern irgendwann beschäftigt.
00:00:48: Warum macht mein Kind das eigentlich?
00:00:50: Warum hört mein Kind mich, zieht aber trotzdem seine Schuhe nicht an.
00:00:55: Worum explodiert mein Kind plötzlich wegen einer Kleinigkeit?
00:00:59: Worum haut es sein Geschwisterkind, obwohl wir schon hundertmal darüber gesprochen
00:01:02: haben?"?
00:01:03: Warum funktioniert im Kindergarten oder Schule scheinbar alles und kaum kommt mein Kind nach Hause, bricht die ganze Anspannung heraus?
00:01:12: Oder warum zieht sich mein Kind plötzlich zurück, diskutiert über jede Kleinigkeit oder reagiert auf eine harmlose Frage genervt.
00:01:21: Welch hast du dich auch schon gefragt?
00:01:23: Warum hört mein Kind einfach nicht auf
00:01:25: mich?!
00:01:27: Und genau hier möchte ich heute mit dir einen Perspektivwechsel machen!
00:01:31: Denn wenn wir Kinder besser verstehen möchten, dürfen wir lernen hinter ihr Verhalten zu schauen.
00:01:36: Verhalten ist das was wir von außen sehen aber darunter befindet sich eine ganze Welt aus Gefühlen Bedürfnissen Entwicklung Erfahrungen Stress Temperament und der aktuellen Verfassung des Nervensystems Und manchmal verändert sich unser gesamter Umgang mit einer Situation Wenn wir nicht mehr nur fragen wie bekomme ich dieses Verhalten weg sondern, was könnte mir dieses Verhalten gerade über mein Kind erzählen?
00:02:05: Darüber sprechen wir heute.
00:02:07: Und ich gebe dir am Ende meinen Herzenschein für Stehenskompass mit acht Fragen mit, die du direkt in eurem Familienalltag ausprobieren kannst!
00:02:17: Dein Kind ist nicht sein Verhalten.
00:02:20: Vielleicht kennst du die Sätze wie... Mein Kind ist so anstrengend.
00:02:24: Mein Kind is total trotzig.
00:02:26: Mein kindes aggressiv.
00:02:28: Mein Kind ist faul.
00:02:30: Mein Kind hört einfach nicht oder später, mein Teenager interessiert sich für überhaupt nichts mehr.
00:02:36: Ich möchte dich einladen einmal auf die Sprache dahinter zu achten Denn wir machen aus einem Verhalten sehr schnell eine Eigenschaft des Kindes Aus!
00:02:46: Mein Kind verhält sich gerade aggressiv wird?
00:02:49: Mein Kind isst aggressiv Aus!
00:02:52: Meinen Kind schafft es gerade nicht mitzumachen wird?
00:02:55: Ein Kind ist unkooperativ Und genauer.
00:02:58: das macht einen großen Unterschied, denn dein Kind ist nicht sein Verhalten.
00:03:02: Falten entsteht immer in einem Kontext.
00:03:05: Das bedeutet nicht dass jedes Falten okay ist.
00:03:08: Wenn ein Kind schlägt darfst du und musst du eine Grenze setzen.
00:03:12: Du kannst beispielsweise sagen ich sehe dass du richtig wütend bist Ich lasse nichts zu, dass du deine Schwester schlägst.
00:03:20: Beides darf gleichzeitig wahr sein.
00:03:23: Möchte verstehen was in dir passiert und ich setze eine Grenz.
00:03:27: Bindungsorientierte Begleitung bedeutet nicht Grinzenlosigkeit.
00:03:31: Verstehen bedeutet nicht alles zu erlauben und genau diese Unterscheidung finde ich unglaublich wichtig.
00:03:37: Verhalten ist wie die Spitze eines Eisbergs, stelle an Eisberg vor über dem Wasser sehen wir schreien das hauen das weinen des nein den rückzug die das diskutieren dass nicht mitmachen das weglaufen ja wenn die türen knallen ja auch vor allem das verhalten.
00:03:56: Aber der größte Teil des Eisbergs liegt eben unter dem Wasser.
00:04:01: Vielleicht ist dein Kind müde, vielleicht war der Kindergarten unglaublich laut?
00:04:06: Vielleicht gab es Streit mit einem Freund, vielleicht hat ein Kind Hunger, vielleicht musste er es den ganzen Vormittag unglaublich viel leisten.
00:04:13: Vielleicht hat das gerade das Gefühl überhaupt nicht selbst entscheiden zu dürfen!
00:04:17: Vielleicht ist es enttäuscht, vielleicht fühlte sich gegenüber seinem Geschwisterkind zurückgesetzt.
00:04:22: Vielleicht is' ihm die Aufgabe schlicht zu
00:04:24: groß.".
00:04:24: oder vielleicht befindet es sich gerade mitten in einem Entwicklungsschritt.
00:04:29: Das entscheidende ist eben, wir können das Verhalten sehen aber wir kennen nicht automatisch die Ursache.
00:04:36: Deshalb sollten wir auch nicht vor schnell behaupten mein Kind macht das weil punktpunkt Punkt sondern neugierig bleiben.
00:04:44: was könnte gerade dahinter stecken?
00:04:47: Können und wollen sind nicht dasselbe.
00:04:50: Ein ganz wichtiger Punkt, wenn du dein Kind besser verstehen möchtest ist eben nur weil dein Kind etwas grundsätzlich kann bedeutet das nicht dass diese Fähigkeit jederzeit verfügbar ist.
00:05:01: Vielleicht kann dein Kind normalerweise seine Schuhe allein anziehen?
00:05:05: Morgens um sieben Uhr fünfzehn ist es noch müde und hat Zeit droge.
00:05:10: nach einem Streit mit seinem Geschwisterkind sieht die Situation plötzlich ganz anders aus.
00:05:15: Wir Wachsenden kennen das übrigens auch, wir wissen wie wir ruhig kommunizieren möchten.
00:05:20: Wir wissen dass Schreien einen Konflikt meistens nicht besser macht!
00:05:25: Wir wissen vielleicht sogar ganz genau welche Atemübung es helfen würde und trotzdem schaffen wir es in einer hoch emotionalen Situation manchmal nicht.
00:05:34: Warum erwarten wir dann von Kindern, dass sie ihre Fähigkeiten jederzeit zuverlässig abrufen können?
00:05:40: Kinder entwickeln über viele Jahre Fähigkeiten wie Impulskontrolle, Planung, flexible Aufmerksamkeit, Frustrationstoleranz und emotionale Selbstregulation.
00:05:50: Deshalb lohnt sich die Frage – will mein Kind gerade wirklich nicht oder kann es gerade nicht so, wie ich es erwarte?
00:05:57: Und manchmal lautet die Antwort natürlich auch Es möchte grade tatsächlich nicht.
00:06:02: Auch Kinder haben einen eigenen Willen.
00:06:05: Dann geht es ihm darum zu schauen Kann ich hier eine Wahl ermöglichen?
00:06:09: Oder ist das eines Situationen, in der ich als Elternteil die Verantwortung übernehmen und eine klare Grenze setzen muss.
00:06:17: Dein Kind hört dich – aber kooperiert trotzdem nicht!
00:06:21: Das bringt mich zu einem Thema, dass unglaublich viele Familien beschäftigt.
00:06:25: Du sagst «Bitte zieh deine Schuhe an, wir müssen los».
00:06:29: Keine Reaktion.
00:06:30: Du sags es nochmal und noch mal und irgendwann kommt wie oft soll ich das eigentlich noch sagen….
00:06:36: Und wir denken Mein Kind hört überhaupt nicht.
00:06:39: Aber hier lohnt sich eine wichtige Unterscheidung.
00:06:43: Hören bedeutet nicht gleich verstehen und verstehen bedeutet auch nicht gleichzeitig, dass man kooperiert.
00:06:50: Dein Kind kann deine Worte akustisch gehört haben.
00:06:52: es muss trotzdem erst verstehen was möchte Mama oder Papa gerade von mir?
00:06:57: Was soll ich jetzt tun?
00:06:58: Was muss ich dafür unterbrechen?
00:07:00: Und anschließend muss jetzt diese Aufforderungen auch nur umsetzen können.
00:07:04: Vielleicht ist dein Kind gerade völlig in sein Spiel vertieft, vielleicht fällt ihm der Übergang schwer.
00:07:10: Vielleicht ist die Aufforderung zu komplex?
00:07:12: Mach dich bitte fertig!
00:07:13: Kann für ein Kind etwas völlig anderes sein als... Wir fahren jetzt los, bittet sie deine Schuhe an.
00:07:20: Manchmal hilft sogar, brauchst du Hilfe beim Start oder schaffst du es
00:07:24: allein?!
00:07:25: Plötzlich betrachten wir dieselbe Situation ganz anders.
00:07:28: Nicht, wie bekomme ich mein Kind endlich dazu auf mich zu hören sondern was macht Kooperation gerade schwer?
00:07:36: Ein weiteres Schlüssel um das Verhalten von Kindern eben besser zu verstehen ist die aktuelle Belastung.
00:07:42: Stell dir vor dein Kind kommt nach einem langen Schultag nach Hause.
00:07:45: Sechs Stunden Konzentration Lärm andere Kinder Regeln, Anforderungen, soziale Situationen.
00:07:52: Vielleicht einen Konflikt in der Pause?
00:07:54: Dann kommt es nach Hause!
00:07:55: Du sagst bitte räume deine Schul weg und dein Kind
00:07:58: explodiert.".
00:08:00: Natürlich bedeutet das nicht automatisch dass der gesamte Schultag die Ursache war aber wir dürfen uns fragen wie viele Ressourcen hat mein Kind gerade überhaupt noch zur Verfügung.
00:08:09: Ich spreche gerne vom inneren Akku.
00:08:12: ist der Akku noch bei achtzig Prozent oder vielleicht nur bei fünf?
00:08:16: Denn Müdigkeit, Hunger, Reizüberflutungsstress oder starke Gefühle können beeinflussen wie gut ein Kind gerade auf Anforderungen reagieren und sich regulieren kann.
00:08:25: Und deshalb kann ein Kind morgens dieselbe Situation wunderbar bewältigen und nachmittags daran verzweifeln.
00:08:32: Das Kinder nicht plötzlich vergessen was du ihm beigebracht hast – die Ausgangssituation ist eine andere.
00:08:39: Welche Bedürfnisse könnten dahinter liegen?
00:08:41: Wenn wir Verhalten besser verstehen wollen, kommen wir auch an den Bedürfnissen einfach nicht vorbei.
00:08:47: Vielleicht braucht ein Kind gerade Nähe, Autonomie, Sicherheit, Orientierung, Ruhe, Zugehörigkeit, Unterstützung, Verbindung oder das Gefühl ich werde gesehen.
00:08:59: Nehmen wir einmal den Geschwisterstreit.
00:09:03: Ein Kind schubst sein Geschwesterkind weg als diese sich gerade zu dem kuscheln möchte.
00:09:08: Natürlich setzen wir die Grenze, ich lasse nicht zu, dass du schubst.
00:09:12: Aber damit haben wir nur das sichtbare Verhalten begrenzt.
00:09:16: Jetzt dürfen wir schauen was war da runter?
00:09:19: Vielleicht Eifersucht vielleicht das Bedürfnis nach Nähe, vielleicht die Angst?
00:09:23: Mama hat mein Geschwisterkind lieber, vielleicht war der Akku ohnehin schon leer.
00:09:28: Wenn ich das erkenne kann meine Reaktion anders aussehen.
00:09:32: Du wolltest gerade auch zu mir, du darfst nähe wollen.
00:09:35: Schubsen lasse ich trotzdem nicht zu.
00:09:37: Komm, wir schauen wie wir das lösen!
00:09:40: Hier ist dann die Grenze und Verbindung gleichzeitig da – nicht entweder oder.
00:09:45: Manchmal liegt der Schlüssel auch bei uns Eltern.
00:09:47: Und jetzt kommt eben ein Punkt, der manchmal unangenehm sein kann aber unglaublich wertvoll ist.
00:09:53: Nicht nur das Verhalten unseres Kindes beeinflusst die Situation sondern auch unsere Interpretation dieses Verhaltens.
00:09:59: Dein Kind sagt Nein mach' ich nicht.
00:10:02: Und in die entschied sofort.
00:10:03: Mein Kind respektiert mich überhaupt nicht.
00:10:06: Vielleicht trigger dich, Widerstand besonders!
00:10:09: Ein anderer Elternteil hört denselben Satz und denkt Okay mein Kind möchte gerade selbst bestimmen.
00:10:14: Gleiches verhalten andere Interpretationen, andere Gefühle und eine andere Reaktion.
00:10:19: Deshalb lohnt sich in schwierigen Situationen auch die Frage zu stellen Was löst das Verhalten meines Kindes eigentlich in mir aus?
00:10:28: Vielleicht mach Dich weinend hilflos vielleicht macht Dich widerspruch wütend Vielleicht löst lautstärk und eben unglaublich viel Stress in dir aus.
00:10:37: Vielleicht kannst du schwer aushalten, wenn dein Kind enttäuscht von dir ist.
00:10:40: Das bedeutet nicht dass du an allem Schuld bist.
00:10:43: Es bedeutet vielmehr das du ein Teil der Beziehung bist und damit auch Einfluss auf die Dynamik hast.
00:10:48: Und genau darin steckt eine große Chance.
00:10:53: Wenn dein Kind gerade völlig aufgebracht ist, ist häufig nicht der beste Moment für lange Erklärungen.
00:10:59: Und trotzdem machen wir Wachsen genau das gerne.
00:11:01: Ich habe dir doch schon erklärt, warum.
00:11:04: Du musst doch verstehen.
00:11:06: Jetzt beruhigt dich doch mal Punktpunktpunkt.
00:11:08: Je höher die Emotionalaktivierung, desto weniger hilfreich können viele Worte sein.
00:11:12: Deshalb erst Sicherheit und Orientierung geben und dann erklären Das kann bedeuten, weniger sprechen, selbst langsamer werden.
00:11:21: Die Grenze klar halten, Nähe anbieten wenn ein Kind sie möchte und das Gespräch später führen.
00:11:26: Du musst einen Konflikt nicht immer in dem Moment pädagogisch vollständig lösen indem er gerade passiert.
00:11:32: Manchmal ist eben diese beste Begleitung zunächst zu sagen ich bin da!
00:11:37: Ich lasse dich nicht hauen wir sprechen darüber wenn es wieder ruhiger
00:11:41: ist.".
00:11:43: Der Herzenschein Verstehenskompass.
00:11:45: Und jetzt möchte ich dir ein kleines Tum mitgeben, dass du in den nächsten Tagen ausprobieren kannst.
00:11:50: Wenn dein Kind einen Verhalten zeigt das dich herausfordert geh nicht sofort hin und sage wie bekomme ich das weg sondern stell dir diese acht Fragen.
00:11:59: erstens was sehe ich gerade tatsächlich?
00:12:02: ja was ist die Beobachtung ohne zu bewerten?
00:12:05: zweitens was ist unmittelbar davor passiert?
00:12:09: gab es eine Aufforderung?
00:12:10: Ein Übergang?
00:12:11: Eine Grenze?
00:12:11: Ein Streit oder eine Enttäuschung?
00:12:14: drittens Wie geht es meinem Kind gerade?
00:12:17: Ist das müde, ungerig gestresst überreizt oder emotional aufgewühlt?
00:12:22: Viertens.
00:12:23: Welche Fähigkeit verlange ich grade?
00:12:25: Impulskontrolle abwarten, planen, Frustration aushalten einen Übergang bewältigen?
00:12:31: Fünftens kann mein Kind das in diesem Moment überhaupt leisten?
00:12:36: und sechstens was könnte hinter dem Verhalten liegen?
00:12:39: Und siebtens, braucht mein Kind gerade Verbindung, Orientierung, Unterstützung oder eine klare Grenze.
00:12:46: Und schließlich achtens was brauche ich selbst grade damit ich meinen Kind gut begleiten kann?
00:12:51: Du musst nicht jedes mal alle acht Fragen beantworten.
00:12:54: schon eine einzige davon kann deine Perspektive verändern und das möchte ich dir zum Schluss unbedingt mitgeben du wirst dein Kind nicht immer verstehen.
00:13:04: Ich glaube auch nicht dass das unser Ziel sein sollte.
00:13:07: Kinder sind eigenständige Menschen.
00:13:09: Manchmal wissen sie selbst nicht genau, warum Sie gerade so wütend traurig oder gereizt sind.
00:13:14: Und die Eltern müssen nichts zu detektiven werden, die hinter jedem Verhalten die perfekte psychologische Erklärung finden.
00:13:20: Es geht um eine Grundhaltung.
00:13:23: Neugierig seien eben statt vor schnell ne Bewertung abgeben.
00:13:29: Nicht sagen was stimmt nicht mit meinem Kind sondern was passiert grade?
00:13:35: Nicht!
00:13:36: Zu fragen, wie bekomme ich das Verhalten weg?
00:13:38: Sondern was braucht mein Kind und welche Grenze braucht die Situation.
00:13:43: Ja nicht sagen, mein Kind macht mir das Leben schwer sondern vielleicht manchmal... ja mein Kind hat es gerade selbst schwer!
00:13:50: Und trotzdem darfst auch du erschöpft sein.
00:13:52: Du darfst Grenzen haben, du darfst genervt sein.
00:13:55: Bündungsorientierte Elternschaft bedeutet nicht immer ruhig geduldig unperfekt zu reagieren.
00:14:00: Es geht um Beziehung und Beziehungen darf auch repariert werden.
00:14:04: Vielleicht hast du während dieser Folge eine bestimmte Situation aus eurem Familienalltag vor Augen gehabt.
00:14:10: Eine Situation, bei der du vielleicht auch gedacht hast, warum macht mein Kind das immer wieder?
00:14:15: Dann probiere in dieser Woche einmal etwas aus.
00:14:18: Beobachte diese Situation nicht mit dem Ziel, das Verhalten möglichst schnell zu verändern sondern frage dich was könnte ich hier bisher noch nicht gesehen haben.
00:14:27: Manchmal beginnt Veränderung genau dort.
00:14:30: Wenn du merkst, dass ihr als Familie bei einem bestimmten Thema immer wieder in dieselben Konflikte geratet oder dir eine individuelle Begleitung wünscht, kannst du mir mit eben im eins zu eins Familien- und Elterncoaching wie wir gemeinsam auf diese Situation schauen.
00:14:45: Wir schauen nicht nach einer Standardlösung sondern auf euer Kind, eurer Familiendynamik eure Herausforderungen, eure Beziehungen und darauf was für euch konkret am Alltag funktionieren kann.
00:14:56: Und vielleicht hörst du diese Folge nicht nur als Mama oder Papa, sondern spürst ich möchte Familien selbst professionell begleiten.
00:15:03: Dann kannst Du Dich bei Herzenscheinen in verschiedenen Bereichen ausbilden lassen.
00:15:07: In meiner Ausbildung zum Familien- und Elterncoach lernst Du Eltern- und Familienbindungsorientiert Nervensystem basiert um Praxissner zu begleitend von den ersten Lebensjahren bis hinein ins Jugendalter.
00:15:19: Wenn du Kinder noch stärker in ihrer Individualität verstehen möchtest, findest du außerdem meine Ausbildung zum Human Design Kids Coach.
00:15:26: Und wenn ein Herz besonders für die ersten Lebensjahre und das Thema Schlaf schlägt, kannst du dich eben in meiner Ausbildung zu einem Babyschlaf-Coach auf die bindungsorientierte Begleitung von Babys kleinen Kindern und ihren Familien spezialisieren!
00:15:39: Alle Informationen zu meinen Coachings und Ausbildungen findest du auf meiner Website unter www.aliveafhappiness.de oder in den Show-Notes.
00:15:49: Und wenn dir diese Folge gefallen hat freue ich mich, wenn du den Herzenschein Podcast abonnierst die Folge mit einer Mama einen Papa oder einer Fachkraft teilst für die sie gerade genau richtig sein könnte und mir eine Bewertung hinterlässt.
00:16:02: Bis zur nächsten Folge.
00:16:04: Und vergiss nicht, hinter dem Verhalten deines Kindes steckt ein Mensch der gesehen und verstanden werden möchte.
00:16:11: Bis dahin alles Liebe, deine Stefanie!
00:16:34: Besuche uns auch gerne auf Instagram unter atfamilien.leben.leicht.gemacht für weitere Inspirationen und Austausch.
00:16:47: Bis zur nächsten Folge, lasst dein Herz scheinen!
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