Warum triggert mich mein Kind so sehr? 7 Gründe und was du dagegen tun kannst

Shownotes

Folge 91: Warum triggert mich mein Kind so sehr? 7 Gründe und was du dagegen tun kannst

Du liebst dein Kind – und trotzdem bringt es dich manchmal innerhalb weniger Sekunden auf die Palme?

Vielleicht fragst du dich: „Warum macht mich mein Kind so wütend?“, „Warum habe ich keine Geduld mehr?“ oder „Wie kann ich aufhören, mein Kind anzuschreien?“

In dieser Folge erfährst du, welche Ursachen hinter starken emotionalen Reaktionen stecken können und wie du deine eigenen Trigger im Familienalltag besser verstehen lernst.

Das erwartet dich

❤️ Eigene Kindheit und erlernte Erziehungsmuster
💜 Stress, Schlafmangel und Überforderung
🌸 Gefühle deines Kindes besser begleiten
✨ Altersgerechte Erwartungen von 0–18 Jahren
🫶 Mental Load und fehlende Wertschätzung
🌿 Eigene Grenzen liebevoll setzen
🦋 Perfektionismus und die Angst, als Eltern zu versagen
💫 Fünf Strategien für einen gelasseneren Familienalltag

Deine Unterstützung bei Herzensschein®

1:1 Coachings:

  • Familien- und Elterncoaching
  • Babyschlafcoaching
  • Beziehungscoaching für Elternpaare
  • Kinder- und Jugendcoaching

Herzensschein® Ausbildungen – November 2026:

  • Familien- und Elterncoach: 02.11.–28.12.
  • Human Design Kids Coach: 03.11.–29.12.
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  • Elternpaarcoach-Aufbauausbildung: 05.11.–17.12.

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Teile diese Folge mit Eltern, die sich mehr Gelassenheit und Verbindung im Familienalltag wünschen.

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Transkript anzeigen

00:00:03: Hallo und herzlich willkommen bei Herzenschein, Deine Podcast für ein leichtes Familienleben mit Baby und Kind.

00:00:12: Wir begleiten Dich hier auf Deiner Reise zu entspannen Babyschlaf, liebevolle Erziehung ohne Schimpfen unter Entdeckungen wie Human Design dein Kind in seiner Einzigartigkeit unterstützt!

00:00:24: Schön dass Du hier bist – lass uns loslegen!

00:00:42: Ich möchte heute beim Thema sprechen, das unglaublich viele Eltern beschäftigt über das aber oft nur hinter vorgehaltene Hand gesprochen wird.

00:00:50: Warum triggert mich mein Kind eigentlich so sehr?

00:00:54: Vielleicht kennst du solche Situationen!

00:00:56: Du hast dein Kind bereits fünfmal gebeten seine Schuhe anzuziehen – aber es passiert einfach nichts.

00:01:02: Dein Kleinkind wirft sich im Supermarkt auf den Boden weil du eine Süßigkeit nicht kaufen möchtest.

00:01:08: Deinen Grundschulkind weigert sich die Hausaufgaben zu

00:01:11: machen.".

00:01:12: Oder dein Teenager verdreht die Augen, knallt die Tür zu und sagt du nervst.

00:01:17: Und plötzlich merkst Du wie die Wut in dir hochsteigt.

00:01:21: Dein Herz schlägt schneller, dein Körper spannt sich an, deine Stimme wird lauter – vielleicht sagst Du etwas das Du eigentlich gar nichts sagen wolltest?

00:01:30: Und hinterher?

00:01:31: Hinterher fühlst Du dich schlecht!

00:01:33: Du fragst Dich, warum habe ich schon wieder so

00:01:36: reagiert?!

00:01:37: Warum macht mich mein eigenes Kind manchmal so unglaublich

00:01:40: wütend!?

00:01:42: Vielleicht nimmst du dir sogar vor, beim nächsten Mal ruhiger zu bleiben.

00:01:45: Doch dann kommt die nächste Situation und du reagierst wieder ähnlich.

00:01:50: Genau darüber sprechen wir heute!

00:01:52: Ich zeige dir sehr mögliche Gründe, warum dein Kind nicht emotional so stark triggern kann – und vor allem bekommst Du praktische Impulse wie Du mit diesen Momenten anders umgehen kannst.

00:02:03: Dabei geht es nicht darum, dass Du nie wieder wütend sein darfst.

00:02:07: Wut ist ein ganz normales menschliches Gefühl….

00:02:10: Es geht vielmehr darum, deine Reaktion besser zu verstehen und Wege zu finden, die sowohl dir als auch deinem Kind gut tun.

00:02:17: Also mach es dir gemütlich vielleicht mit einer Tasse Kaffee oder Tee und lass uns gemeinsam genauer hinschauen!

00:02:25: Was bedeutet das überhaupt wenn mein Kind mich triggert?

00:02:29: Bevor wir zu den sieben Gründen kommen möchte ich dir kurz erklären was wir mit dem Wort Trigger eigentlich meinen.

00:02:36: Im Alltag verwenden mir diesen Begriff häufig wenn etwas Eine besonders starke emotionale Reaktion, letzten Endes auslöst.

00:02:44: Vielleicht ist es ein bestimmter Satz seines Kindes?

00:02:47: Ein Tonfall des ständige Unterbrechen – die Lautstärke oder das Gefühl, dass den niemand zuhört!

00:02:54: Manchmal ist unsere Reaktionen viel intensiver als wir selbst erwartet hätten.

00:02:59: Wichtig ist mir dabei eine Unterscheidung.

00:03:02: Nicht jede Wutreaktion ist automatisch einen psychologischer Trigger am engeren Sinne.

00:03:07: Manchmal bist du schlicht müde, überlastet oder gestresst.

00:03:10: Und manchmal berührt eine Situation tatsächlich frühere Erfahrungen oder tiefer ankerte Überzeugungen.

00:03:17: Beides darfst du ernst nehmen!

00:03:20: In hinter deiner Wut steckt häufig eine Botschaft.

00:03:23: Vielleicht sagt sie dir – ich brauche eine Pause… vielleicht?

00:03:27: Meine Grenze wurde überschritten ….

00:03:29: Oder diese Situation erinnert mich an etwas das früher sehr schwierig für mich war….

00:03:35: Wenn du lernst, diese Botschaften wahrzunehmen kannst du deine Reaktionen zunehmend bewusster gestalten.

00:03:40: Und damit kommen wir zum ersten Grund.

00:03:43: Grund eins Dein eigene Kindheit wird berührt.

00:03:47: Vielleicht hast Du als Kind häufig gehört Jetzt stell Dich nicht so an.

00:03:51: Hör sofort auf zu weinen Sei nicht zu frech.

00:03:55: Oder solange du Deine Füße unter meinen Tisch Stells machst Du was ich sage!

00:04:00: Solche Sätze können prägen wie wir später selbst auf Gefühle, Grenzen und Konflikte reagieren.

00:04:07: Stell dir vor du durfst es als Kind deine Wut kaum zeigen.

00:04:11: Vielleicht wurde geschimpft, sobald Du widersprochen hast!

00:04:14: Heute hast du selbst ein Kind – und dieses Kind sagt laut und deutlich «Nein ich will das nicht».

00:04:21: Vielleicht spürst du dann eine enorme Wut?

00:04:23: Nicht unbedingt weil dein Kind etwas Schlimmes getan hat sondern weil sein Verhalten etwas in die Berührter's Rühr keinen Platz haben durfte.

00:04:30: Vielleicht hast du gelernt, dass Widerspruch respektlos ist.

00:04:34: Vielleicht musstest du immer funktionieren oder du hast früh die Erfahrung gemacht das du nur dann Anerkennung bekommst wenn du brav bist?

00:04:44: Was kannst du tun?

00:04:46: Frage dich nach einer schwierigen Situation.

00:04:49: was genau hat mich gerade so wütend gemacht?

00:04:52: Was habe ich als Kind erlebt wenn ich mich zu verhalten habe?

00:04:55: Welche Reaktion hätte ich damals gebraucht?

00:04:58: Es geht nicht darum, deinen Eltern Porsche Vorwürfe zu machen.

00:05:02: Es geht darum, deine eigenen Muster besser kennenzulernen und die heutige Mehrhandlungsmöglichkeiten zu eröffnen.

00:05:09: Ja, denn du darfst neue Wege gehen – auch wenn du selbst anders erzogen wurdest!

00:05:14: Grund zwei Der Nervensystem ist bereits überlastet.

00:05:18: Jetzt kommen wir zu einem Punkt den ich besonders wichtig finde.

00:05:22: Viele Eltern glauben sie hätten einfach zu wenig Geduld.

00:05:25: Dabei fehlt ihnen häufig nicht die Geduld sondern die Erholung.

00:05:28: Stell dir einen ganz normalen Morgen vor, du bist vielleicht schon mehrmals in der Nacht aufgewacht weil dein Baby schlecht geschlafen hat.

00:05:35: Du musst Frühstück vorbereiten!

00:05:38: Ruhdosen packen an den Elternabend denken die Maschmaschine anstellen nebenbei komm Nachrichten aufs Handy und eigentlich müsstest du längst los.

00:05:46: Dann verschüttet deinen Kind sein Kakao und plötzlich explodierst du Obwohl du genau weißt dass ein verschüchterter Kakaokannweltuntergang ist.

00:05:56: Ja, warum passiert das?

00:05:57: Weil ein Stresslevel möglicherweise schon vorher sehr hoch war.

00:06:01: Wenn wir unter Anspannung stehen, fällt es uns schwerer ruhig nachzudenken und unsere Impulse zu steuern.

00:06:07: Unser Körper ist stärker auf Alarm- und schnelle Reaktionen eingestellt.

00:06:11: Das bedeutet nicht dass wir keine Verantwortung für unser Verhalten tragen aber es erklärt, warum uns an manchen Tagen Kleinigkeiten viel stärker trefften.

00:06:21: Was kannst du tun?

00:06:23: Achte auf deine persönlichen Frühwahnzeichen.

00:06:25: Vielleicht presst du die Zähne zusammen, vielleicht wirst du innerlich unruhig, vielleicht merkst du das du immer schneller sprichst oder dass dich plötzlich jedes Geräusch stört.

00:06:35: Versuche möglichst früh gegenzusteuern Zum Beispiel indem du beide Füße bewusst auf den Boden stellst Deine Schulter eben locker hast, langsam ausatmest Oder wenn dein Kind sicher versorgt ist kurz den Raum verlässt.

00:06:50: Manchmal reichen bereits kleine Unterbrechungen, um nicht sofort auf den ersten Impuls zu reagieren.

00:06:56: Und ganz wichtig wenn du dauerhaft erschöpft bist brauchst du einfach noch mehr Disziplin wie viele vielleicht denken sondern du brauchst möglicherweise echte Entlastung.

00:07:08: Grund drei Dein Kind spiegelt die Gefühle, die du eben selbst schwer aushalten kannst An.

00:07:16: weiterer oder möglicher Grund ist, dass dein Kind Gefühle zeigt mit denen du selbst Schwierigkeiten gehabt hast.

00:07:22: Vielleicht mach dich das Weilen deines Kindes unglaublich nervös!

00:07:26: Vielleicht kannst Du seine Wut kaum ertragen?

00:07:29: Oder Du reagierst besonders empfindlich wenn ein Kind enttäuscht ist.

00:07:33: Das kann unterschiedliche Ursachen haben.

00:07:35: Manche Eltern haben selbst wenig Unterstützung im Umgang mit Gefühlen erlebt.

00:07:40: Andere möchten unbedingt verhindern, daß ihr Kind traurig und frustriert.

00:07:44: Doch Kinder erleben nun einmal Wut, Traurigkeit, Angst und Enttäuschung.

00:07:48: Und das ist grundsätzlich normal!

00:07:51: Ein Beispiel – ein fünfjähriges Kind weint weil es den Spielplatz verlassen muss.

00:07:56: Du sagst jetzt hörendlich auf wir waren doch lange genug hier.

00:08:00: Vielleicht möchtest du damit eigentlich nur erreichen dass die Situation schnell vorbei ist aber möglicherweise fällt es dir gerade schwer die Enttäuschung dann des Kindes auszuhalten.

00:08:09: Was kannst du tun?

00:08:11: Versuche zwischen dem Gefühl deines Kindes und deine eigenen Reaktionen zu unterscheiden.

00:08:16: Du kannst sagen, du bist traurig ja weil du noch bleiben möchtest.

00:08:20: ich verstehe das.

00:08:21: Und gleichzeitig sage ich Ja wir gehen nach Hause!

00:08:25: Du musst nicht jedes unangenehme Gefühl verhindern und du musst deine Grenze nicht aufgeben nur weil dein Kind darüber enttäuscht ist.

00:08:32: Du darfst den Kind durch seine Gefühle begleiten und gleichzeitig lernen deine eigenen Gefühlen besser zu regulieren.

00:08:40: Rund vier Deine Erwartungen passen gerade nicht zur Entwicklung deines Kindes.

00:08:45: Dieser Punkt betrifft wirklich alle Altersgruppen, vom Baby bis zum Teenager.

00:08:49: Wir erwarten von Kindern manchmal Fähigkeiten die sie noch entwickeln.

00:08:53: Ein zweijähriges Kind kann seine Impulse noch nicht zuverlässig kontrollieren.

00:08:57: ein vierjähriges Kind braucht bei starken Gefühlen häufig Unterstützung.

00:09:01: Ein Grundschulkind kann nach einem anstrengenden Schultag völlig erschöpft sein Und ein Teenager entwickelt erst nach und nach die Fähigkeiten, langfristige Folgen abzuwägen und sich selbst zu organisieren.

00:09:13: Das bedeutet natürlich nicht, dass Kinder keine Regeln brauchen – aber es bedeutet, dass unsere Erwartungen zum Entwicklungsstand passen sollten!

00:09:21: Stell dir vor, dein dreijähriges Kind möchte unbedingt selbst seine Jacke anziehen.

00:09:25: Bist du jetzt später dran?

00:09:27: Du möchtest helfen?

00:09:28: Dein Kind schreit?

00:09:29: Nein, alleine!

00:09:31: Vielleicht denkst du, warum muss das immer so schwierig

00:09:33: sein?!

00:09:34: Aus Sicht eines Kindes geht es aber gerade um Selbstständigkeit.

00:09:38: Es möchte etwas selbst schaffen, oder wir nehmen dein Schuhkind!

00:09:42: Du erwartest, dass es nach der Schule direkt seine Hausaufgaben macht, doch es ist müde, hungrig und emotional womöglicherweise erschöpft?

00:09:51: Vielleicht braucht es zunächst eine Pause Bewegung oder auch Nähe.

00:09:56: Was kannst du tun?

00:09:57: Frage dich Kann mein Kind das grade wirklich schon leisten?

00:10:01: Braucht es Anleitung Übung oder Unterstützung?

00:10:04: Ist meine Erwartung in dieser Situation realistisch?

00:10:08: Manchmal verändert sich unser eigener Stress bereits dadurch, dass wir das Verhalten unseres Kindes aus einer anderen Perspektive betrachten.

00:10:20: Jetzt möchte ich besonders die Mamas ansprechen.

00:10:22: Vielleicht kennst du dieses Gefühl, du organisierst den Familienalltag!

00:10:26: Du denkst an Geburtstage und Arzttermine, an Wechselkleidung, an Schulmaterial, an das Abendessen... Und trotzdem hast du manchmal das Gefühl, dass nehmen sie wie viel du eigentlich leistest.

00:10:37: Dann kommt dein Kind und sagt, du machst nie etwas mit mir oder deinen Teenager beschwert sich darüber, dass du seinen Lieblingsessen nicht gekocht hast und in dir steigt die Wut hoch.

00:10:48: Vielleicht denkst du, ich mache doch den ganzen Tag alles für euch und es ist trotzdem nie genug.

00:10:54: In solchen Momenten geht es häufig nicht nur um den Satz des Kindes – Es kann auch um dein Bedürfnis gehen nach Anerkennung, Unterstützung und Entlastung.

00:11:03: Ja das wird besonders deutlich wenn du das Gefühl hast die Verantwortung für den Familienalltag überwiegend allein zu tragen!

00:11:10: Was kannst du tun?

00:11:12: Nimm deine eigenen Bedürfenisse genauso ernst wie die deiner Kinder.

00:11:15: Frage dich was brauche ich gerade?

00:11:18: Welche Aufgaben kann ich abgeben?

00:11:20: Wo wünsche ich mir mehr Unterstützung, welche Erwartungen an mich selbst darf ich ändern.

00:11:25: Und sprich mit deinem Partner oder deiner Partnerin möglichst konkret darüber!

00:11:28: Nicht nur du musst mir helfen sondern beispielsweise kannst Du sagen Ich möchte dass Du ab jetzt die Verantwortung für die Abendroutine am Dienstag und Donnerstag übernimmst Denn in Laszungen steht häufig nicht nur durch gute Vorsätze Sondern auch durch klare Absprachen.

00:11:44: Grund sechs, dein Kind überschreitet eine Grenze und du merkst es zu spät.

00:11:49: Vielleicht versuchst du besonders liebevoll geduldig- und verständnisvoll zu sein?

00:11:53: Du möchtest dein Kind bindungsorientiert begleiten, du möchtes nicht schimpfen und auf keinen Fall möchtet zur Autorität erziehen – das ist eine wertvolle Haltung!

00:12:03: Aber manchmal entsteht daraus ein Missverständnis.

00:12:06: Das Bindungsorientierte Erziehung bedeutet immer alles aushalten zu müssen?

00:12:10: Stimmt nicht.

00:12:11: Auch deine Bedürfnisse zählen.

00:12:13: Auch du darfst Grenzen haben und auch du darf's nein sagen.

00:12:16: Wenn du deine eigenen Grenze immer wieder übergehst, kann sich Frust aufbauen.

00:12:21: Bist irgendwann eine Kleinigkeit reicht um deine angestarrte Wut auszulösen?

00:12:25: Ein Beispiel Dein Kind möchte mit dir spielen.

00:12:29: Du bist müde und brauchst eigentlich eine Pause.

00:12:31: Trotzdem sagst du ja Dann möchtest du aufführen.

00:12:34: Dein kind protestiert Du spielst weiter Und irgendwann reagierst du gereizt.

00:12:39: Vielleicht wäre es hilfreich gewesen deine Grenze früher wahr zu nehmen.

00:12:43: Was kannst du tun?

00:12:45: Über deine Bedürfnisse freundlich und klar auszudrücken, zum Beispiel in dem Du sagst ich spiele noch zehn Minuten mit Dir.

00:12:51: Danach brauche ich eine Pause oder ich höre dass Du wütend bist.

00:12:55: Ich lasse mich aber nicht schlagen Oder ich möchte dir zuhören.

00:12:59: Bitte sprich mit mir ohne mich zu beleidigen.

00:13:02: Liebevolle Grenzen und eine sichere Bindung schließen sich nicht aus.

00:13:06: im Gegenteil Kinder profitieren davon wenn Erwachsene ihre Grenze möglichst klar und respektvoll vertreten.

00:13:13: Grund sieben.

00:13:14: Du hast Angst, als Mama oder Papa zu versagen.

00:13:17: Das siebte Grund wird häufig unterschätzt.

00:13:20: Manchmal macht uns das Verhalten unserer Kinder nicht nur wütend – es macht uns auch Angst!

00:13:24: Vielleicht denkst du, wenn mein Kind jetzt schon nicht hört wie soll das erste der Pubertät werden?

00:13:29: Wenn mein Kind in der Schule Probleme hat habe ich etwas falsch gemacht?

00:13:33: Was denken die anderen Eltern über mich?

00:13:35: Oder warum bekomme ich das nicht so gut hin wie die anderen

00:13:39: Familien?".

00:13:40: Hinter diesen Gedanken steckt häufig ein hoher Anspruch an uns selbst.

00:13:44: Wir möchten gute Eltern sein, wir möchten unsere Kinder bestmöglich begleiten und wir möchten möglichst keine Fehler machen doch wir glauben dass das Verhalten unserer Kinder darüber entscheidet ob wir gute Eltern sind?

00:13:56: ja und dabei entsteht Druck.

00:13:58: Ein Mutternfall im Supermarkt fühlt sich dann plötzlich an wie ein persönliches Versagen.

00:14:02: eine schlechte Schuhnote wird zur Zukunftsangst und ein widersprechender Teenager zur vermeintlichen Bestätigung, dass wir etwas falsch gemacht haben.

00:14:12: Ja was kannst du tun?

00:14:14: Erinnere dich daran dein Kind ist ein eigenständiger Mensch.

00:14:17: es hat eigene Gefühle Bedürfnisse Gedanken und Herausforderungen.

00:14:21: nicht jedes schwierige Verhalten ist das Ergebnis deiner Erziehung Und nicht jede schwierige Phase bedeutet, dass eure Beziehung schlecht ist.

00:14:28: Versuche Dich von der Vorstellung zu verabschieden, dass gute Eltern immer ruhige und kooperative Kinder haben.

00:14:35: Den Kinder dürfen sich entwickeln, sie dürfen Fehler machen und du darfst es auch.

00:14:39: Entscheidend ist wie ihr danach wieder miteinander in Verbindung kommt.

00:14:44: Fünf konkrete Strategien Was tun wenn dein Kind dich triggert?

00:14:49: Nachdem wir uns die sieben möglichen Gründe angeschaut haben möchte ich dir fünf praktische Strategien mitgeben.

00:14:55: Erstens Erkenne deine persönlichen Auslöser.

00:14:58: Beobachte einmal einige Tage lang.

00:15:01: Wann werde ich besonders schnell bütend Ist es morgens, wenn wir unter Zeitdruck stehen?

00:15:06: Wenn mein Kind laut wird?

00:15:07: Wenn das mich ignoriert oder wenn ich selbst kaum geschlafen habe.

00:15:12: Vielleicht erkennst du ein Muster und dieses Muster kann dir helfen schwierige Situationen früher wahrzunehmen.

00:15:18: Zweitens, schaffe einen Moment zwischen Gefühl und Reaktion.

00:15:22: Wenn du merkst dass die Wut hochsteigt.

00:15:23: musst du das auch nicht sofort lösen ja sondern du musst auch nicht so fort handeln.

00:15:29: versuche einfach erstmal kurz inne zu halten.

00:15:31: atme bewusst aus höre deine Füße auf dem Boden oder sage, ich merke das sich gerade sehr wütend werde.

00:15:38: Ich brauche einen kurzen Moment für mich!

00:15:40: Das ist kann sein von Schwäche.

00:15:42: Du zeigst deinem Kind damit, dass Gefühle da sein dürfen und wir lernen können verantwortungsvoll mit ihnen umzugehen.

00:15:48: Rittens Schau hinter das Verhalten deines Kindes.

00:15:51: Frag dich Was könnte mein Kind grade brauchen?

00:15:54: Vielleicht ist es überfordert, vielleicht braucht es Orientierung.

00:15:58: Welch möchte ihr selbst entscheiden, vielleicht ist es müde oder es braucht einfach deine Nähe.

00:16:02: Das bedeutet nicht, dass jedes Verhalten erlaubt ist.

00:16:05: Aber wenn du das mögliche Bedürfnis erkennst, kannst du oft hilfreiche reagieren.

00:16:11: Viertens – übernimm Verantwortung, wenn du laut geworden bist!

00:16:14: Vielleicht hast du dein Kind angeschrien?

00:16:16: Vielleicht hast Du etwas gesagt, was verletzend war?

00:16:19: Dann darfst du dich entschuldigen.

00:16:20: Zum Beispiel kannst du sagen Es tut mir leid, als ich Dich vorhin angeschrieben habe.

00:16:24: Das war nicht in Ordnung.

00:16:26: Ich war sehr wütend aber dafür bist du nicht verantwortlich.

00:16:29: Ich möchte beim nächsten Mal anders reagieren.

00:16:31: Damit zeigst du deinem Kind etwas unglaublich Wichtiges.

00:16:34: Wir alle machen Fehler, aber wir können Verantwortung übernehmen und Beziehungen wieder stärken.

00:16:40: Fünftens Sorge auch für dich selbst.

00:16:43: Das klingt vielleicht selbstverständlich Aber im Familienalltag kommen die Selbstversorgung häufig zuletzt.

00:16:48: Dabei ist sie keine Belohnung, ja, die du dir erst verdienen musst.

00:16:52: Du brauchst Schlaf, Pausen, Unterstützung soziale Kontakte und Momente in denen du nicht nur für andere verantwortlich bist.

00:16:59: Manchmal helfen kleine Veränderungen, manchmal braucht es eine größere Entlastung.

00:17:04: Und manchmal kann eine professionelle Begleitung sinnvoll sein besonders wenn die starke Wut alter Erinnerungen oder dauerhafte Erschöpfung sehr belasten.

00:17:14: Hier ein paar Praxisbeispiele vom Teenager und auch von Baby, Kleinkind und der Grundschule.

00:17:22: Zum Abschluss möchte ich dir eben da noch etwas zeigen, wie unterschiedliche Träger im Familienalltag auch aussehen können.

00:17:29: Ja bei einem Baby kann es eben das ständige Weinen sein oder nächtliche Auffachen auch, das dich triggert.

00:17:36: Du bist vielleicht übermüdet und merkst wie deine Anspannung steigt!

00:17:39: Hier kann es wichtig sein Unterstützung zu organisieren und ja für sich ihre Pausen zu sorgen.

00:17:44: Wenn du Angst hast die Kontrolle zu verlieren lege dein Baby sicher ab entferne dich kurz und hole Hilfe.

00:17:50: schüttle niemals ein Baby.

00:17:52: Bei einem kleinen Kind ist es vielleicht das ständige Nein.

00:17:55: hier hilft es das Bedürfnis nach Selbstständigkeit zu erkennen und trotzdem klare Grenzen zu setzen.

00:18:01: Bei einem Kindergartenkind können es die vielen Mutternfälle sein.

00:18:05: Hier darfst du dein Kind bei seinen eigenen Gefühlen begleiten, ohne eben jedes Verhalten zu akzeptieren.

00:18:13: Ja und bei einem Schulkind sind das vielleicht Hausaufgaben, Streit oder die ständigen Diskussion nach der Schule.

00:18:19: hier kann es helfen den Tagesablauf zu entlasten und nach den Ursachen der Überforderung zu schauen.

00:18:25: Bei einem Kind in der Pubertät ist es möglicherweise der respektlose Tonfall.

00:18:29: Hier darfst du deutlich machen, dass du respektvoll behandelt werden möchtest und gleichzeitig verstehen, das dein Kind zunehmend selbstständig werden will.

00:18:37: Bei einem Teenager kann es das Gefühl sein die Kontrolle zu verlieren.

00:18:41: Dein Kind trifft eigene Entscheidungen, die du vielleicht nicht immer gut findest.

00:18:44: hier geht es darum Vertrauen und Verantwortung Schritt für Schritt weiterzuentwickeln.

00:18:48: Du siehst?

00:18:49: Die Herausforderung verändert sich eben mit dem Alter aber das Grundprinzip bleibt Versuche sowohl dein Kind als auch dich selbst besser zu verstehen.

00:18:59: Hier mein Herzenschein.

00:19:00: Impuls für Dich!

00:19:01: Ich möchte dir heute einen Gedanken mitgeben, dein Kind ist nicht verantwortlich für deine Gefühle aber sein Verhalten kann dir zeigen wo du selbst gerade unterstützt um Entlastung oder Entwicklung brauchst.

00:19:12: Du musst nicht perfekt reagieren, du musst nicht immer ruhig sein und du musst auch nicht jede Situation sofort lösen.

00:19:19: Aber du kannst lernen deine Gefühle früher wahrzunehmen, deine Grenzen klarer zu vertreten und nach schwierigen Momenten wieder Verbindung herzustellen.

00:19:27: Vielleicht ist genau das einer der wichtigsten Schritte auf dem Weg zu einem leichteren Familienleben?

00:19:33: Ja wenn du beim Zuhören gemerkt hast dass sich einige diese Situation sehr beschäftigen, dann möchte ich dir sagen du musst nicht alles alleine herausfinden.

00:19:43: Bei Herzenschein begleite ich dich und deine Familie individuell bindungs- und bedürfnisorientiert.

00:19:48: im eins zu eins Familien- und Elterncoaching schauen wir gemeinsam auf eure Herausforderungen wiederkehrende Konflikte und darauf wie ihr euren Familienalltag mit mehr Verständnis Verbindung und Gelassenheit gestalten könnt vom Babyalter bis zum Teenager sowohl online als auch in der Region bei euch zu Hause.

00:20:08: Im eins-zu-eins Baby-Schlafcoaching begleite ich Familie mit Babys und Kleinkindern auf ihrem Weg zur einer entspannten Schlafsituation, liebevoll ohne schreien lassen und individuell auf eure Bedürfnisse abgestimmt.

00:20:20: In Beziehungskoaching für Elternpare geht es um eure Partnerschaft, unterschiedliche Erziehungsvorstellungen, Kommunikationen, Konflikte und die Frage wie ihr neben dem Elternsein auch als Paar verbunden bleiben könnt.

00:20:31: Im Kinder- und Jugendcoaching unterstütze ich Kindern jugendliche beispielsweise dabei ihren Selbstwert zu stärken, Gefühle besser zu verstehen und mit persönlichen Herausforderungen umzugehen.

00:20:41: Und vielleicht merkst du auch dass du nicht nur deine eigene Familie besser verstehen möchtest sondern selbst andere Familien begleiten möchtes.

00:20:49: Du könnt ihr meine herzenscheinen Ausbildung genau das Richtige für dich sein!

00:20:54: Einmal bilde ich Familien- und Elterncoaches aus der nächste Start ist am zweiten November.

00:21:00: Darüber hinaus bilde ich Human Design Kids Coaches aus.

00:21:03: Hier ist der Start am dritten November und ich biete eben so ein Babyschlafcoach-Ausbildung an, die startet am vierten November.

00:21:12: Und wer eben schon eine Familien- und Elterncoach Ausbildung bei mir gemacht hat kann im Anschluss eben die Elternpaarcoach Aufbauausbildungen machen, die am fünften November starten oder falls ihr bereits selbst Familiencoaches seid.

00:21:26: Alle Informationen zu meinen Coachings und Ausbildungen findest du auf meiner Website unter www.aliveofhappiness.de oder schau gerne in den Shownotes vorbei.

00:21:36: Ich freue mich, wenn ich dich ein Stück auf deinem Weg begleiten darf.

00:21:40: Und jetzt habe ich noch eine Frage an dich Welche Situation mit einem Kind triggert dich im Moment am meisten?

00:21:46: Ist es die Lautstärke?

00:21:48: Da stellen die hinein Das Streit um Hausaufgaben Oder vielleicht das Gefühl dass sie niemand zuhört?

00:21:54: Schreibe mir gerne auf Instagram unter atfamiliend.leben.leicht.gemacht.

00:22:00: Ja, ich freue mich von dir zu hören und wenn ihr diese Folge geholfen hat dann teile sie gern mit einer Mama oder einem Papa für die dieses Thema gerade wichtig sein könnte.

00:22:08: Vielleicht ist genau diese Folge der Impulse den jemand heute braucht.

00:22:12: Danke dass du wieder dabei warst.

00:22:14: Ich wünsche dir ganz viel Verständnis für dich selbst Und dein Kind kleine Momente der Ruhe und vor allem ganz viel Verbindung in eurem Familienalltag.

00:22:22: Bis zur nächsten Folge und alles Liebe, deine Stefanie.

00:22:28: Das war's für diese Folge von Herzensschein!

00:22:32: Danke, dass du dir die Zeit genommen hast.

00:22:34: Wenn dir dieser Episode gefallen hat, abonniere unseren Podcast und lass uns eine Bewertung da damit noch mehr Eltern von diesen Tipps profitieren können.

00:22:45: Besuche uns auch gerne auf Instagram unter atfamilien.leben.leicht.gemacht für weitere Inspirationen und Austausch.

00:22:58: Bis zur nächsten Folge, lasst dein Herz scheinen!

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