Warum provoziert mich mein Kind ständig? 7 Gründe und was Eltern wirklich hilft

Shownotes

🎙️ Herzensschein® Podcast Folge 93

Warum provoziert mich mein Kind ständig? 7 Gründe und was Eltern wirklich hilft

Dein Kind hört nicht, widerspricht ständig, testet Grenzen oder scheint dich ganz bewusst provozieren zu wollen?

Vielleicht kennst du diese Situationen: Dein Kleinkind sagt zu allem „Nein!“, dein Grundschulkind diskutiert bei jeder Kleinigkeit oder dein Teenager verdreht genervt die Augen.

Doch warum provozieren Kinder ihre Eltern eigentlich? Und was steckt wirklich hinter diesem herausfordernden Verhalten?

In dieser Folge des Herzensschein® Podcasts erfährst du, warum Kinder scheinbar absichtlich provozieren, welche unerfüllten Bedürfnisse dahinterstecken können und wie du Machtkämpfe mit deinem Kind vermeiden und liebevoll Grenzen setzen kannst.

Denn nicht jedes herausfordernde Verhalten ist eine bewusste Provokation. Häufig spielen Gefühle, Überforderung, Autonomie und der Wunsch nach Verbindung eine wichtige Rolle.

💜 Das erwartet dich in dieser Podcastfolge:

✨ 7 mögliche Gründe, warum dein Kind dich ständig provoziert

✨ Warum Kinder Grenzen austesten und selbst bestimmen möchten

✨ Was hinter Wut, Widerstand und respektlosem Verhalten stecken kann

✨ Wie das Nervensystem und emotionale Überforderung das Verhalten beeinflussen

✨ Warum dein Kind gerade bei dir besonders starke Gefühle zeigt

✨ Wie du deine eigenen Trigger erkennst und gelassener reagierst

✨ 5 hilfreiche Sätze, mit denen du Machtkämpfe entschärfen kannst

✨ Wie du bindungs- und bedürfnisorientiert Grenzen setzt – ohne Schimpfen, Drohen oder Strafen

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🌈 Kindergarten (3–6 Jahre) – Gefühle, Selbstständigkeit und soziale Entwicklung

🎒 Grundschule (6–10 Jahre) – Selbstwert, Freundschaften und Schulalltag

💜 Pubertät (10–14 Jahre) – Veränderungen, Konflikte und Verbindung

✨ Teenager (14–18 Jahre) – Vertrauen, Eigenständigkeit und eine starke Eltern-Kind-Beziehung

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❤️ Mein Impuls für dich

Dein Kind ist nicht dein Gegner. Hinter herausforderndem Verhalten steckt häufig ein Bedürfnis, ein Gefühl oder eine Fähigkeit, die sich noch entwickeln darf.

Du musst nicht jede Situation perfekt meistern. Aber du kannst lernen, dein Kind besser zu verstehen, klare Grenzen zu setzen und eure Verbindung zu stärken.

💜 Verbinde dich mit Herzensschein®

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📱 Instagram: @familien.leben.leicht.gemacht

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Alles Liebe
Deine Stefanie 💜

Herzensschein® – familien.leben.leicht.gemacht

Transkript anzeigen

00:00:03: Hallo und herzlich willkommen bei Herzenschein.

00:00:06: Deine Podcast für ein leichtes Familienleben mit Baby und Kind!

00:00:12: Wir begleiten dich hier auf deiner Reise zu entspannten Babyschlaf, liebevolle Erziehung ohne Schimpfen unter Entdeckungen wie Human Design dein Kind in seiner Einzigartigkeit unterstützt.

00:00:24: Schön dass du hier bist – lass uns loslegen!

00:00:41: Und heute sprechen wir über eine Situation, die wahrscheinlich fast alle Eltern kennen.

00:00:45: Du sagst deinem Kind zum dritten Mal das es bitte seine Schuhe anziehen soll.

00:00:50: und was passiert?

00:00:51: Es schaut dich an, grinst und läuft weg oder du bittest deinen Schuhkind endlich die Hausaufgaben anzufangen und ein Kind vertreht die Augen und antwortet, boah Mama nerv nicht!

00:01:03: Vielleicht hast du auch einen Teenager zu Hause der auf jede Bitte mit einem generften Kommentar reagiert.

00:01:09: und irgendwann denkst du Mein Kind provoziert mich doch mit Absicht.

00:01:13: Vielleicht fühlst du dich respektlos behandelt, vielleicht bist Du verletzt enttäuscht oder einfach nur unglaublich wütend.

00:01:19: und dann passiert genau das was Du eigentlich vermeiden wolltest!

00:01:22: Du wirst laut, Du drohst mit Konsequenzen oder Du sagst etwas das Dir hinterher leid tut.

00:01:28: Doch was wenn Dein Kind nicht unbedingt versucht Dich zu ärgern sondern gerade etwas braucht dass es eben noch nichts anders ausdrücken kann?

00:01:39: In dieser Podcastfolge scharmen wir uns sieben mögliche Gründe an, worum Kinder scheinbar provozieren.

00:01:44: Und vor allem sprechen wir darüber wie du reagieren kannst ohne die ständig in Machtkämpfen zu verlieren.

00:01:50: Denn eines möchte ich dir direkt vorwegnehmen!

00:01:52: Nicht jedes herausfordernde Verhalten ist eine bewusste Provokation und selbst wenn ein Kind absichtlich eine Reaktion auslösen möchte steckt dahinter oft mehr als bloße umgehorsam.

00:02:04: Dein Kind sucht Verbindungen auch wenn es sich ganz anders anfühlt.

00:02:09: Jedefordo hat es einen langen Tag hinter dir.

00:02:11: Du hast gearbeitet, eingekauft, gekocht, Wäsche gemacht und nebenbei noch unzählige Dinge organisiert.

00:02:18: Endlich möchtest du dich für ein Moment hinsetzen!

00:02:21: Und genau jetzt fängt dein Kind an Quatsch zu machen.

00:02:23: Es wirft Kissen ja durch das Wohnzimmer, ist unterbrichtig ständig oder es macht genau das was du gerade verboten hast.

00:02:32: Ja und du denkst warum ausgerechnet jetzt?

00:02:35: Eine mögliche Erklärung ist dass dein Kind Verbindung sucht.

00:02:38: Kinder brauchen Aufmerksamkeit, Nähe und das Gefühl gesehen zu werden.

00:02:42: Manchmal gelingt es ihnen aber noch nicht dieses Bedürfnis direkt auszudrücken.

00:02:46: Statt zu sagen, Mama ich habe dich heute vermisst können wir etwas zusammen machen.

00:02:51: zeigen sie vielleicht ein Verhalten auf das du garantiert reagierst.

00:02:56: Natürlich bedeutet das nicht dass jedes auffällige Verhalten einen Ruf nach Aufmerksomkeit ist Aber es lohnt sich genau hinzuschauen.

00:03:04: Was zu tun kann, ist versuche bevor du eben auf das Verhalten reagierst kurz Kontakt herzustellen.

00:03:11: Gehe auf Augenhöhe, sprich dein Kind mit seinem Namen an und sage zum Beispiel ich sehe du möchtest gerade mit mir etwas machen.

00:03:19: Ich brauche nur fünf Minuten dann bin ich für dich da oder du sagst kommen wir kuscheln uns kurz zusammen bevor ich weitermache.

00:03:26: wenn wir reichen schon wenige Minuten echter ungeteilte Aufmerksamkeit um wieder mehr Verbindung herzustellt.

00:03:32: Vielleicht ist dabei ja wichtig, dass du nicht jede Grenzüberschreitung mit zusätzlicher Aufmerksamkeit belohnen musst.

00:03:39: Du kannst Verbindungen anbieten und gleichzeitig auch klar bleiben!

00:03:43: Ja vielleicht möchte auch dein Kind selbst mitbestimmen.

00:03:47: Gerade in der Autonomiefase zwischen etwa einem und drei Jahren erleben Eltern häufig Situationen die sich wie Provokation anfühlen.

00:03:54: Du sagst bitte zieht deine Jacke an, dein Kind antwortet nein.

00:03:59: Du möchtest die Zähne putzen?

00:04:00: Dein Kind rennt weg.

00:04:02: Du möchtest es eben bitten, dass es an die Hand geht wenn ihr über die Straße geht und plötzlich will das unbedingt allein laufen.

00:04:09: Das ist nicht automatisch trotz gegen dich!

00:04:12: Dein Kind entdeckt gerade seinen eigenen Willen.

00:04:14: Es möchte selbst entscheiden, es möchte erleben ich kann etwas bewirken Ich habe eine eigene Vorstellung, bin ein eigenständiger Mensch.

00:04:22: Dieses Bedürfnis nach Selbstbestimmung verschwindet übrigens nicht mit dem Kindergartenalter.

00:04:27: Auch Grundschulkinder und Jugendliche möchten eben zunehmend selbst entscheiden.

00:04:31: Bei Teenagent geht es häufig um Kleidung, Freundschaften, Mediennutzung und Privatsphäre.

00:04:36: Ja was du tun kannst ist eben gibt deinem Kind dort Wahlmöglichkeiten wo sie wirklich eben möglich sind.

00:04:41: zum Beispiel möchtest du zuerst die Schuhe oder die Jacke anziehen?

00:04:46: Oder beim Schuhkind?

00:04:47: möchteste deine Hausaufgaben direkt nach den Essen machen oder vielleicht nach einer halben Stunde Pause?

00:04:53: bei Jugendlichen könntest du sagen mir ist wichtig dass wir eine verlässliche Regel für die Händennutzung finden.

00:04:58: Welche Lösung wäre aus deiner Sicht fair?

00:05:01: Und ganz wichtig, nicht jede Grenze ist verhandelbar.

00:05:04: Sicherheit, Gesundheit und der respektvolle Umgang miteinander brauchen klare Orientierung.

00:05:10: Findungsorientierte Erziehung bedeutet nicht, dass Kinder alles selbstbestimmen dürfen – ja sie bedeuten das wir ihre Bedürfnisse ernst nehmen und gleichzeitig Verantwortung übernehmen.

00:05:20: Gleiches auch dein Kind emotional überfordert!

00:05:24: Und jetzt kommen wir eben zu diesem Punkt, der dann auch besonders wichtig ist.

00:05:28: Kinder können ihre Gefühle noch nicht so regulieren wie Erwachsene und selbst Erwachsenen schaffen das auch nicht immer.

00:05:33: Vielleicht kennst du es von dir selbst?

00:05:35: Du hast schlecht geschlafen, du bist gestresst, hast vielleicht Hunger... ...und dann sagt jemand einen Satz zu dir, der dich plötzlich unglaublich wütend macht!

00:05:43: Bei Kindern kann das eben noch schneller passieren.

00:05:46: Nervensysteme und ihre Fähigkeiten zur Emotionsregulation entwickeln sich über Jahre.

00:05:51: Besonders bei jüngeren Kindern sind Impulskontrolle, Frustrationstoleranz und das bewusste Steuern von Gefühlen noch nicht ausgereift.

00:05:58: Wenn ein Kind also schreit, dich anschimpft oder absichtlich wirkende Dinge tut kann es sein dass es gerade überfordert ist.

00:06:05: Vielleicht hat er's an anstrengenden Tage in der Kita?

00:06:08: Vielleicht gab es einen Streit mit einem Freund.

00:06:10: oder vielleicht war die Schule laut?

00:06:12: Oder vielleicht hat ein Teenager grade Sorgen über ... oder sie eben noch nicht sprechen möchte.

00:06:18: Und zu Hause, wo dein Kind sich sicher fühlt kommen die Gefühle heraus.

00:06:22: Das kann für Eltern unglaublich anstrengend sein!

00:06:24: Was du tun kannst ist versuche zuerst die emotionale Anspannung zu reduzieren.

00:06:29: Sprich langsamer.

00:06:31: Verwende weniger Worte und sage zum Beispiel ich merke dass gerade alles zu viel ist.

00:06:36: wir müssen das nicht sofort klären.

00:06:38: Ich bin da.

00:06:38: wie sprechen darüber wenn beide ruhiger sind.

00:06:42: Wenn ein kind dich schlägt Dinge wirft oder jemanden gefährdet musst du selbstverständlich eingreifen.

00:06:46: Du kannst ruhig und klar sagen, ich lasse nichts zu, dass du mich schlegst oder?

00:06:51: Ich bringe uns jetzt auf Abstand damit niemand verletzt wird.

00:06:53: Gefühle dürfen da sein aber nicht jedes Verhalten ist

00:06:56: erlaubt.".

00:06:58: Ja vielleicht ist es auch so das dein Kind testet ob deine Grenze verlässlich ist.

00:07:02: Manchmal wissen Kinder tatsächlich ganz genauer, dass ein bestimmtes Verhalten eine Reaktion auslösen kann.

00:07:07: Sie sagen bewusst etwas freches sie wiederholen eine Handlung obwohl du gerade neigesagt hast oder sie schauen dich an und machen das trotzdem.

00:07:14: Deshalb können eben auch unterschiedlichen Gründe haben.

00:07:17: Vielleicht möchte dein Kind herausfinden, wie verbindlichen Regel ist oder ja vielleicht erleben Sie auch das Grenzen mal gelten und eben mal nicht.

00:07:26: Und vielleicht sind sie auch neugierig was passiert?

00:07:28: Oder sie möchten in einer Situation selbst Einfluss nehmen?

00:07:32: Wichtig ist Kinder brauchen keine perfekten Eltern aber sie profitieren von verständlichem verhörselbaren und fernen Grenzen!

00:07:39: Wenn du heute etwas erlaubst morgen verbietest und übermorgen aus Erschöpfung wieder zulässt dann kann das für dein Kind verwirrend sein.

00:07:46: Dabei geht es nicht darum, start zu sein.

00:07:48: Regeln dürfen sich verändern aber dein Kind sollte verstehen können warum.

00:07:53: Was du tun kannst ist eben formuliere deine Grenze kurz und klar statt zu sagen wie oft soll ich dir eigentlich noch sagen dass du nicht auf dem Sofa herum springen sollst?

00:08:03: Und du hörst ja sowieso nie.

00:08:05: Du kann man lieber sagen das Sofa ist zum Sitzen.

00:08:07: Springen kannst du auf der Matte oder.

00:08:11: Ich möchte nicht angeschrien werden.

00:08:12: wir sprechen weiter.

00:08:13: wenn mir Respekt vor miteinander reden können.

00:08:16: Bei Jugendlichen ist es oft sinnvoll, Regeln gemeinsam zu besprechen statt sie nur vorzugeben.

00:08:21: Und denke daran eine Grenze ist nicht erst dann erfolgreich wenn dein Kind sie begeistert akzeptiert.

00:08:26: Dein Kind darf enttäuscht oder auch wütend sein du darfst trotzdem bei einer sinnvollen Grenze bleiben.

00:08:32: Ja oder dein Kind hat gelernt dass es durch dieses Verhalten etwas erreicht.

00:08:35: das kann auch ein Grund sein und zwar jetzt möchte ich dir eben auch nochmal neiligen was eben dafür Muster auch dahinter stecken können Auch oft ganz unbewusst.

00:08:44: Stell dir vor, dein Kind möchte noch eine Folge seiner Lieblingsserie anschauen!

00:08:48: Du sagst nein?

00:08:49: Dein Kind diskutiert?

00:08:51: Du bleibst zunächst dabei und dann wird es lauter Es schreit weint und beschimpft dich womöglich Und irgendwann bist du so erschöpft dass du sagst Na gut aber wirklich nur noch diese eine Folge.

00:09:01: Das ist menschlich.

00:09:02: Wir alle kennen Situationen in denen wir einfach keine Kraft mehr für einen Konflikt haben Doch dein Kind kann daraus lernen.

00:09:08: Wenn ich lange genug protestiere verändert sich die Entscheidung vielleicht doch noch.

00:09:12: Das bedeutet nicht, dass sein Kind dich manipuliert.

00:09:14: Es bedeutet das Verhalten durch Erfahrungen beeinflusst wird und dieses Lernen funktioniert übrigens in beide Richtungen.

00:09:20: auch bei Eltern entwickeln Gewohnheiten vielleicht geben wir schnell nach weil wir einen Streit vermeiden möchten oder wie werden immer lauter weil wir gelernt haben dass unser Kind dann endlich reagiert.

00:09:30: so entsteht eben der Kreislauf.

00:09:32: was du hier tun kannst ist eben dass du dir überlegst welche Grenze wirklich wichtig ist.

00:09:37: kommuniziere sie Auch dann wirklich klar und begleitet die Enttäuschung deines Kindes ohne automatisch deine Entscheidung zu verändern.

00:09:44: Zum Beispiel in dem du sagst, ich verstehe das so weitermachen möchtest!

00:09:48: Die Bildschirmzeit ist für heute trotzdem vorbei.

00:09:51: Wenn du allerdings merkst, dass deine ursprüngliche Entscheidung unüberlegt oder unfair war darfst du sie selbstverständlich auch korrigieren.

00:09:57: Konsequent zu sein bedeutet eben nicht niemals, die Meinung zu ändern – es bedeutet bewusst und nachvollziehbar, eben zu

00:10:03: handeln.".

00:10:05: Oder dein Kind spiegelt vielleicht möglicherweise deine eigene Anspannung?

00:10:09: Auch das ist noch ein Grund.

00:10:11: Jetzt wird es vielleicht in dem Sinne auch für dich ein bisschen persönlicher, weil du kennst es aus verschiedenen Tagen und Situationen.

00:10:18: Du bist vielleicht morgens später dran alle müssen aus dem Haus und hast irgendwie schon dreimal auf die Uhr geschaut.

00:10:24: Den Körper ist angespannt.

00:10:25: Deine Stimme wird hektisch.

00:10:26: schon ausgerechnet jetzt trödelt auch deinen Kind noch.

00:10:29: Und je mehr du dringst desto weniger scheint es zu funktionieren.

00:10:32: Weil Kinder reagieren auf die Stimmung des Verhalten auch ihre Bezugspersonen.

00:10:36: Und wenn wir sehr angespannt sind, kann es eben sein dass sich das auf die ganze Familien-Situation eben auswirkt.

00:10:43: Die Kinder werden dann selbst unruhig andere ziehen sich zurück und wieder andere reagieren mit Widerstand.

00:10:48: natürlich bedeutet das nicht dass du an jedem schwierigen Verhalten deines Kindes schuld bist aber es lohnt sich das Zusammenspiel zwischen euch zu betrachten was du hier tun kannst.

00:10:58: beobachte dich erst einmal selbst.

00:11:00: wie fühlt sich dein körper an wenn ein kind nicht kooperiert?

00:11:03: Ist dein Kiefer angespannt, atmest du vielleicht flach oder wirst du lauter?

00:11:08: Ja und versuche bevor Du reagierst einmal bewusst auszuatmen.

00:11:11: Spannende Deine Schulter!

00:11:12: Und frage Dich muss ich diese Situation wirklich sofort lösen?

00:11:17: Manchmal hilft auch ein ehrlicher Satz wie Ich merke dass ich gerade gestresst bin, ich möchte nicht laut werden, ich brauche einen kurzen Moment.

00:11:24: Damit zeigst Du auch Deinem Kind wie man Verantwortung für die eigenen Gefühle übernimmt.

00:11:28: Genau das ist eine wichtige Fähigkeit die Kinder durch unser Vorbild lernen können.

00:11:33: Ein weiterer Grund ist, dass dein Kind eben vielleicht auch einen guten Punkt von dir trifft.

00:11:38: Vielleicht gibt es wirklich ein Verhalten wo du sagst immer da trigger dich dein Kind besonders wenn dein Kind dich zum Beispiel ignoriert, wenn das Nein sagt oder auch wenn es dich auslacht oder wenn vielleicht auch ein respektvoller Ton einfach nicht anschlägt und vielleicht wirst du dann nicht nur bisschen ärgerlich sondern richtig wütend und hinterher fragst du dich auch warum hat mich das gerade so getroffen?

00:12:02: Manchmal hängen solche intensiven Reaktionen auch mit unseren eigenen Erfahrungen eben zusammen.

00:12:07: Vielleicht dürfest du als Kind nicht widersprechen, vielleicht wurde von dir erwartet immer lieb und angepasst zu sein?

00:12:13: Vielleicht hast du gelernt das Erwachsene grundsätzlich recht haben oder dass Fehler sofort kritisiert werden?

00:12:19: Ja wenn ein eigenes Kind heute selbstbewusst nein sagt kann das alte Gefühl berühren – und das bedeutet nicht, dass jede starke Reaktion automatisch aus deiner Kindheit stammt!

00:12:28: Auch Schlafmangel, Stress über Forderungen und fehlende Unterstützung können eine große Rolle spielen.

00:12:33: Aber es kann hilfreich sein dich zu fragen was genau macht mich ja an diesem Verhalten so wütend?

00:12:39: Ist das wirklich nur das Verhalten meines Kindes oder fühle ich mich vielleicht nicht ernst genommen, nicht respektiert, fühle Ich mich hilflos oder überfordert?

00:12:46: wenn du deinen eigenen Auslöser besser verstehst bekommst Du auch mehr Handlungsspielraum Und du kannst auch beginnen dann anders zu reagieren.

00:12:55: Hilfenfsätze, ja die dir bei scheinbarer Provokation helfen können.

00:13:01: Einmal ich sehe dass du gerade etwas anderes möchtest.

00:13:04: Ja damit erkennst Du das Bedürfnis Deines Kindes an ohne automatisch nachzugeben.

00:13:10: oder auch der Satz du darfst fühlen sein.

00:13:12: Ich lasse aber nichts zu das du mich verletzt!

00:13:14: Du trennst dabei das Gefühl vom Verhalten.

00:13:18: Oder auch wir finden eine Lösung wenn wir beide wieder ruhiger sind.

00:13:21: Damit nimmst du den Druck aus der Situation.

00:13:24: oder auch zu fragen, ja was brauchst du gerade von mir?

00:13:28: Denn diese Frage kann halt besonders bei älteren Kindern und Jugendlichen hilfreich sein wenn sie bereit sind darüber zu sprechen.

00:13:34: Oder auch kann ich sagen zum Beispiel vorhin bin ich laut geworden das war auch nicht in Ordnung.

00:13:39: es tut mir leid.

00:13:40: Du übernimmst damit auch Verantwortung für dein eigenes Verhalten denn auch wir Eltern machen Fehler und dass ist auch okay.

00:13:46: entscheidend ist wie wir anschließend damit umgehen Und eine ehrliche Entschuldigung kann helfen die Beziehung wieder zu stärken Was du tun kannst, wenn ein Kind wirklich ständig provoziert.

00:13:58: Vielleicht hörst du diese Folge und denkst – Stefanie das klingt alles gut aber bei uns ist es wirklich jeden Tag so!

00:14:04: Da möchte ich dir sagen... Du musst damit nicht allein bleiben.

00:14:08: In Konflikte sehr häufig auftreten, stark eskalieren und euren Familienalltag erheblich belasten kann es sinnvoll sein genauer hinzuschauen.

00:14:15: Vielleicht gibt es wiederkehrende Überforderungssituationen?

00:14:18: Vielleicht braucht ein Kind mehr Unterstützung bei der Emotionsregulation oder vielleicht sind die Anforderungen im Alltag einfach geradezu hoch!

00:14:25: Ja oder es gibt Schwierigkeiten in Kita-Schule oder Freundschaften.

00:14:28: Manchmal können auch Entwicklungsbesonderheiten oder psychische Belastungen eine Rolle spielen.

00:14:33: Wichtig ist, nicht vorschnell eine Ursache festzulegen.

00:14:36: Bei anhaltend starken Schwierigkeiten können Kinderärzte oder auch Beratungsstellen helfen den Unterstützungsbedarf einzuschätzen und auch du als Mama- oder Papa darfst die Unterstützung holen – denn Familienbegleitung bedeutet nicht das Elternversagt haben sondern dass sie bereit sind neue Wege zu entdecken!

00:14:53: Ja und wenn Du Dein Kind in seiner jeweiligen Entwicklungsphase besser verstehen möchtest habe ich gerade eine besondere Aktion für Dich.

00:14:59: Nur noch bis zum Eindreßigen Oktober bekommst du jeden meine Herzenschein Elternführerscheine für nur neunneinzig Euro.

00:15:05: Und das Beste daran ist, es gibt eben für jede Entwicklungsphase den passenden Elternführer.

00:15:09: Scheiner online Kurs!

00:15:11: Einmal der Elternführerschein Baby von null bis einem Jahr.

00:15:15: Und hier gibt es auch eben das Thema, dass wir die Bedürfnisse des Babys verstehen können, seine Entwicklung und auch in lieben vollen Staaten ins Familienleben damit hinbekommen.

00:15:26: Beim Elternführer scheint ein Kleinkind zwischen eins und drei ist eben der Fokus drauf in der Autonomiefase

00:15:32: d.h.,

00:15:32: wie begleitig Wodanfälle und setzte liebevoll Grenzen.

00:15:36: Gerade beim Elternführerschein Kindergarten zwischen drei und sechs Jahren beschäftigen wir uns hier mit Gefühlen, Selbstständigkeit, sozialen Beziehungen in typischen Herausforderungen.

00:15:44: Kindergartensalter und beim Elternförderschein Grundschule zwischen sechs und zehn Jahren erfährst du eben wie du dein Kind bei Schulstress, Freundschaften, Konflikten und der Entwicklung seines selbstwertes Gefühl unterstützen kannst.

00:15:55: Beim Elternführer- scheinen Pubertät zwischen zehn und vierzehn Jahren geht es um die Verendungen in der Pubertädt starke Gefühle, Selbständigkeit und auch eine vertrauensvolle Elternkindbindung hinzubekommen.

00:16:06: Und beim Erdbeerenführer Chantineitscher zwischen vierzehn und achtzehn lernst du, wie du dein Kind auf dem Weg zum Erwachsenen werden begleiten kannst.

00:16:13: Und dabei Vertrauen, Verbindung und gegenseitigen Respekt stärken kannst.

00:16:18: Ja, und denkt daran... Wenn du dir mehr Sicherheit, Verständnis und Leichtigkeit im Familienalltag wünschst, dann schau hier gerne vorbei.

00:16:28: Du kannst dich auch lebenslang zugreifen auf diesen Kurs und dir alles Woche für Woche entspannt anschauen und mit den Übungen festigen direkt mit deinem Kind gemeinsam.

00:16:38: Weitere Infos dazu findest du in den Shownotes oder auf meiner Website unter www.aliveofhappiness.de.

00:16:46: Vielleicht hörst du diese Folge nicht nur als Mama oder Papa, sondern auch als jemand der sich beruflich weiterentwickeln möchte.

00:16:52: Vielleicht möchtest Du selbst Familien begleiten?

00:16:53: Vielleicht arbeitest Du bereits als Erzieherin, Pädagogin oder in einem anderen sozialen Beruf?

00:16:58: Oder Du möchtes dich nebenberuflich selbstständig machen und dein Wissen über Kinder- und Familien vertiefen?

00:17:03: Dann ist jetzt ein guter Zeitpunkt die meine Herzenschein online Ausbildungen anzuschauen!

00:17:07: Denn Anfang November starten die nächsten Ausbildungskruppen Einmal zum Vermählen und Eltern-Coach, ja zwischen dem zweiten Elften und dem achtundzwanzigsten Zwölften.

00:17:18: Dann noch der Human Design Kids Coach vom dritten Elften bis zum neunzwanziger Zwölften sowie der Baby Schlafcoach startet eben am vierten Elften, geht bis zum dreißigsten zwölften.

00:17:30: Ja und das ist so dass alle drei Ausbildungen in diesem Sinne auch über acht Wochen gehen.

00:17:36: Das heißt hier kannst du dich auch gerne nochmal auf meiner Website informieren unter Happy Job Ja, und die Novemberstadt stehen letzten Endes jetzt unmittelbar davor.

00:17:45: Das heißt wenn du noch dabei sein möchtest schreib mir doch gerne eine E-Mail oder eine WhatsApp!

00:17:52: Ich freue mich riesig dich bei meinen Ausbildungen begriffen zu dürfen falls du eben dich ja noch bevor der Jahreswechsel dann vor der Tür steht eben nochmal weiter bilden möchtet.

00:18:03: Und bevor die Folge eben jetzt beendet wird möchte ich dir noch ein Gedanke mitgeben.

00:18:07: Wenn dein Kind dich vielleicht das nächste Mal scheinbar provoziert, versuche dich an diese Fragen zu halten und dich dran zu erinnern.

00:18:14: Was könnt ihr hinter diesem Verhalten stecken?

00:18:16: Vielleicht ist dein Kind müde, vielleicht möchte es selbst bestimmen, vielleicht sucht es Verbindungen, vielleicht ist es auch überfordert oder vielleicht braucht es einfach eine einfache klare verlässliche Grenze.

00:18:26: Du musst sich jedes Situation perfekt lösen und du musst auch nicht immer ruhig bleiben!

00:18:31: Aber du kannst lernen deinen Kind nur dich selbst besser zu verstehen – manchmal verändert auch genau das unglaublich viel.

00:18:37: Dein Kind ist nicht dein Gegner.

00:18:39: Ist halt ein Team auch dann, wenn es sich gerade nicht so anfühlt!

00:18:42: Ja, wenn dir diese Podcast-Folge gefallen hat, freue ich mich sehr, wenn du meinen Herzenschein Podcast abonnierst und eine Bewertung hinterlässt oder diese Folge mit anderen Eltern teilst.

00:18:51: Und wenn du noch mehr Impulse rundum bindungs- und bedürfnisorientiert als jung möchtest, dann folge mir gerne auf Instagram unter familien.leben.leicht.gemacht.

00:19:01: Ich wünsche dir ganz viel Verbindung, Verständnis und Leichtigkeit für deinen Familienalltag.

00:19:06: Alles Liebe und bis zur nächsten Folge Deine Stefanie.

00:19:12: Das war's für diese Folge von Herzenschein, danke dass du dir die Zeit genommen hast!

00:19:18: Wenn dir diese Episode gefallen hat abonniere unseren Podcast und lass uns eine Bewertung da damit noch mehr Eltern von diesen Tipps profitieren können.

00:19:29: Besuche uns auch gerne auf Instagram unter atfamilien.leben.leicht.gemacht für weitere Inspirationen und Austausch.

00:19:42: Bis zur nächsten Folge, lasst dein Herz scheinen!

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